Zitat:
Zitat von Michael Knight
Also "variable Verfügbarkeit" meint eigentlich eine Technik an unterschiedliche Ausgangssituationen anzupassen, wie etwa das idealtypische Laufen an unterschiedliche Untergründe. Bei einer Änderung der PTFR-Effekte hingegen käme man zu einer neuen Technik. Bei dem Beispiel mit dem Laufen wäre das vergleichbar mit dem Gehen, eine zwar ähnliche aber doch fundamental andere Bewegung.
Allerdings ist das alles Trainingswissenschaft der 60'er Jahre (der Ostblock lässt grüßen) welche mittlerweile allgemein als überholt angesehen wird. Leider scheint sich das jedoch noch nicht bis zu den Tischtennistrainern herumgesprochen zu haben.
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Lustige Aussage.
Variable Verfügbarkeit bedeutet beides (sowohl an unterschiedliche Ausgangssituationen anpassen als auch mit unterschiedlichen taktischen Zielen!!!). Ich habe es nur auf die Fragestellung reduziert. Ich vermute, dass andere Leser des Threads meine Meinung zu dem Thema verstanden haben. Im prinzip plädiere ich dafür einen Spieler taktisch sehr variabel auszubilden. Also eben nicht nur früher Balltreffpunkt und 110% WIrkung. Klar ist das tischnahe, schnelle Spiel am wichtigsten, aber gut wird man nur, wenn man in allen Bereichen was drauf hat.
Und zu deinem Vergleich mit Ostblock:
Das hat nichts mit Trainingswissenschaft der 60er zu tun, sondern entspricht Inhalten des aktuellen (!) Lehrplans der Trainerausbildung (und das kenne ich nicht nur aus der Theorie ^^). Ansonsten sind solche Diskussionen und sinnfreien Vergleiche nicht unbedingt passend auf die Frage in dem Thread.