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Alt 22.12.2006, 21:19
uabel uabel ist offline
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uabel ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Ohne Systemverständnis

jowal schrieb (und hat vermutlich Recht ... ähem..)

Zitat:
Zitat von jowal Beitrag anzeigen
@uabel
nichts für ungut, aber du hast das System offensichtlich (noch) nicht verstanden!
Hauptsächlich wird die Bilanzzahl durch das Verhältnis von gewonnenen zu ausgetragenen Spielen unter Berücksichtigung der Position der besiegten Gegner bestimmt. In diesen Teil der Berechnung geht nicht die Position der Gegner ein, gegen die man verloren hat. Siege und Niederlagen werden nur beim Bonus bzw. Malus gleichrangig berücksichtigt.
Noch ein Beispel zur Verdeutlichung: Ein Spieler Position 3 (bislang 16 Spiele) hat vor dem letzten Spiel eine Bilanzzahl von 2,408. Jetzt fehlt oben ein Spieler und er spielt gegen die 1 und gewinnt. Die Bilanzzahl beträgt dann 2,939. Hätte er gegen die 4 gewonnen läge er bei 2,573. Unterschied: 0,366
Bei Niederlagen würden sich in gleichem Beispiel die Bilanzzahlen von 2,227 und 2,179 ergeben. Also nur ein Unterschied von 0,048.
Eine gleichrangige Bewertung von Siegen und Niederlagen ist das ja wohl nicht.
Huch, jetzt habe ich nochmal nachgelesen und erst jetzt bemerkt, dass es in der Tat keine Symmetrie bezüglich Sieg und Niederlag gibt.
Somit hast Du recht und ich lag falsch!
Aus Zeitmangel gehe ich mal davon aus, dass Deine Berechnung stimmt.
Wenn man weiter davon ausgeht, (und dies scheint wohl vernünftig) das eine gleichrangige Bewertung von Siegen und Niederlagen naturgemäss sinnvoll ist, folgt daraus: Es liegt in der Tat eine eklatante "Designschwäche" vor, die auch nicht durch "Justieren der Parameter" behoben werden kann.
Mein persönliches Fazit: Das System ist mindestens "nicht ausbaubar". (hat aber vermutlich auch keiner behauptet)
Was ebenfalls Deine These stärkt.

Vermutlich ist das eigentliche Problem aber Folgendes:
Das Bilanzzahlensystem ist quasi aus dem "Nichts" entstanden.
Es gab keine Anforderungen die "erfüllt" werden mussten.
Im normalen Leben werden Anforderungen vor der Lösung definiert, und dann die Lösung(-en) daran gemessen! (nicht wie hier umgekehrt)
Deshalb mein Vorschlag für den "Nächsten grossen Wurf":
1) Zunächst die Anfordungen definieren. (schwierig genug)
Ich weiss nicht, ob dies ein demokratischer Prozess sein kann.
2) Lösungen suchen, die daran gemessen werden wie gut sie die Anforderungen erfüllen. (und nicht wieviel Prozent sie verstehen!)
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