Meiner gewagten Hypothese nach hat die Elite durchaus die Veranlagung und die Fähigkeiten, sich selbst zu fördern und weiterzubilden und bedarf nicht der gängelnden Hand eines staatlichen Förderprogrammes, um je nach entsprechendem Interesse und Zeit selbstständig und individueller, als das eine Schule je könnte, selbst Bildung zu erlangen.
Selbstverständlich ist das aktuelle Schulsystem nicht wirklich effizient geschweige denn ideal, dennoch: das Abitur hat durchaus eine Zukunft, wie ich finde. Vergleichbarkeit (durch Zentralabitur), internationale Anerkennung, allgemeine Ausbildungsqualität sind wie ich finde durchaus angemessen, zwar nicht perfekt, aber ausreichend. Das Abitur ermöglicht zudem genug Differenzierungsmöglichkeiten, Abiturient ist ja nicht gleich Abiturient. Sehr schön fand ich da den Satz in diesem Thread, dass zwischen 1,0 und 3,0 eben ein Unterschied bestehe...

(Auch wenn anscheinend Leute mit Abidurchschnitt besser als 1,0 von gewissen Leuten schräg angeguckt und einer zu starken "Fokussierung" beschuldigt werden, was immer das bedeuten mag.)
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Isaac Newton, 4.1.1643 (Woolthorpe) - 31.03.1727 (Kensington), gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Er hatte entscheidenden Einfluss auf die weitere Entwicklung von Astronomie, Physik und Mathematik und hatte leider noch nicht das Glück, nichtlustig.de zu kennen.