2.Akt]
Der Schreiber des vorgestellten Leserbriefes wird als Belohnung für seine Haltung zum Ressortleiter Mannschaftssport beim HTTV ernannt.
Dies bringt mich dazu, am 16.11.2001 folgenden Leserbrief an die Plopp-Redaktion zu mailen:
„J..ix D..ix“ oder „Der Bock wird Gärtner“
Wir befinden uns im Jahr 2001. Ganz Hessen lehnt die neue Zählweise ab. Ganz Hessen ? Nein, ein innovativer Kreiswart, verteidigt die ITTF/DTTB-Entscheidung gegen die Ihn umzingelnden unwissenden Innovationsbremsen.
Als im Plopp Nr.10 der Leserbrief von

erschien, habe ich über dessen Inhalt lachen müssen und habe mir gedacht: „Ein Glück spiele ich nicht im Kreis Fulda“. Jetzt aber nimmt die Sache eine Wendung, die wieder einmal zeigt, wie beim HTTV über die Befindlichkeiten seiner Mitglieder nachgedacht wird.
Ausgerechnet jener Mann, der die Gegner der ELF als Innovationsbremsen bezeichnet, ihnen Unsachlichkeit und Informationsdefizite unterstellt, couragierte und langjährige Kreiswarte angreift, eine völlig unterentwickelte Einstellung zu Demokratie und Mehrheiten hat und am liebsten alle Diskussionen zum Wohle der Außendarstellung unserer Sportart unterbinden möchte, dieser Mann wird nun dafür zum Ressortleiter Mannschaftssport ernannt. Dies ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der ohnehin Enttäuschten.
Wie sollen die Kreiswarte, die er angegriffen hat, weil Sie Proteste gegen die kurzen Sätze an den Kreistagen zugelassen haben, mit diesem Mann zusammenarbeiten ? Wie sollen die Vereine Vertrauen zu einem solchen Hardliner haben können, der ein ausdrücklicher Fan einsamer Entscheidungen und Verfechter der rücksichtslosen Machtausübung von oben zu sein scheint ? Wie soll sich auch nur ein einziger Aktiver von diesem Mann vertreten fühlen, der einer deutlichen Mehrheit vorwirft, ihre „Minderheitenmeinung“ einer Mehrheit aufdrücken zu wollen ? Bei dem, was

in seinem Leserbrief und auch in persönlichen E-Mails im Vorfeld der BHV von sich gegeben hat, zweifle ich seine fachliche und vor allem seine menschliche Kompetenz für diese Aufgabe ganz offen an. Das Einzige, was ihn ganz offensichtlich sehr auszeichnet, ist seine zum HTTV passende Meinung und Einstellung. Hier hat unser Verband einen weiteren Mitarbeiter gefunden, der genauso auf die Meinung der Aktiven pfeift wie die meisten seiner zukünftigen Kollegen. Herzlichen Glückwunsch !
Aber: Ich lasse mir mein Recht auf eine eigene Meinung nebst deren Äußerung auch in der Öffentlichkeit weder von einem Herrn Z

, noch von einem Herrn D

nehmen. Genau wie viele andere bin ich zutiefst enttäuscht von ITTF, DTTB und vor allem vom HTTV. Ich kann nicht beurteilen, ob die Ablehnung der neuen Zählweise überall in Deutschland gleichgroß war, sicher ist aber, daß die überwältigende Mehrheit in Hessen bis 21 spielen wollte. Was der HTTV aus diesem klaren Votum gemacht hat, ist beschämend. Ein weltfremder Dringlichkeitsantrag, um das Gewissen zu beruhigen und dann fröhliches Armheben entgegen dem erklärten Willen der eigenen Mitglieder. Als Vereinsfunktionär muß ich mit dem Verband zusammenarbeiten, persönlich erkenne ich diesen HTTV aber nicht mehr als Vertreter der hessischen TT-Vereine an. Die Verbandsspitze hat eindeutig gegen unsere Satzung verstoßen, als sie den Vereinen das satzungsmäßig garantierte Recht, ihre Interessen durch den HTTV vertreten zu lassen, verwehrt hat. Ebenso verbreitet die HTTV-Führung die DTTB-Lüge weiter, man hätte gar keine andere Möglichkeit gehabt, als die 11 einzuführen, ohne die Satzung zu ändern. Ich wiederhole: Dies ist eine glatte Lüge, einen solchen Passus gibt es zumindest in der DTTB-Satzung nicht.
Die Hoffnung stirbt zuletzt (
www.tischtennisinitiative21.de).
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