3.Akt:
Der Leserbrief wird nicht abgedruckt, da der Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit beim HTTV ihn als nicht geeignet zur Veröffentlichung hält.
Statt dessen ruft er bei unserem Vereinsvorsitzenden an und erkundigt sich darüber, ob ich denn autorisiert sei und im Namen des Vereins sprechen würde.
Unser Vorsitzender kannte den Brief zu diesem Zeitpunkt nicht, informierte sich bei mir über den Inhalt und teilte dann dem HTTV mit, daß ich zwar nicht im Auftrag des Vereins geschrieben hätte, aber die Meinung der mehrheit in unserem Verein und im Vorstand entspräche. Außerdem hätte ich ja mit meinem Namen unterschrieben.
Wir haben dann eine Nachricht an den Besagten Herrn Z

vom HTTV aufgesetzt:
Sehr geehrter Herr Z

,
bezüglich des Leserbriefes unseres 2. Vorsitzenden gibt es Einiges zu sagen.
1. Herr

hat den Leserbrief mit seinem Namen unterschrieben. Die Vereinsherkunft soll eine nähere Einordnung seiner Person ermöglichen, er hat aber nicht ausdrücklich im Namen des Vereins geschrieben.
2. Befremdlich ist für uns, daß Sie in dieser Angelegenheit genauso wie im Fall der Kündigung unserer Einzugsermächtigung nicht den genannten Ansprechpartner telefonisch zu erreichen versuchen.
Hierzu ist zu bemerken, daß wir im Vorstand des

durchaus kommunizieren und Herr

in seiner Funktion als Mitglied des geschäftsführenden Vorstands in den Fragen, die mit der Einführung der neuen Zählweise zu tun haben die Zuständigkeit und unsere Unterstützung besitzt.
3. Anhand unseres letzten Schreibens, der Kündigung der Einzugsermächtigung, sollten Sie erkannt haben, daß die Enttäuschung unsererseits über das Verhalten „unseres“ Verbandes ziemlich groß ist. Dies wurde durch die Ernennung von

zum neuen Ressortleiter Mannschaftssport nicht gerade vermindert, da sich der Verdacht aufdrängt, daß er damit für seine Unterstützung belohnt werden soll.
4. Der Leserbrief von Herrn

beinhält nach unserer Auffassung weder persönliche Angriffe, noch geht er wie von Ihnen behauptet unter die Gürtellinie. Er gibt lediglich unsere Meinung wieder und ist als Antwort auf den Leserbrief des Herrn

im Plopp Nr.12 zu sehen.
Wenn Sie sich die Mühe machen, sich diesen Leserbrief nochmals anzuschauen, dann werden Sie darin einige persönliche Angriffe und Behauptungen unter der Gürtellinie entdecken, die so nicht stehen bleiben können, nachdem der Autor dieser Zeilen nun „unser“ Vertreter sein soll.
5. Ihr Angebot, daß Sie sich bei einem persönlichen Besuch um eine Ausräumung bestehender Differenzen bemühen möchten, würden wir im Rahmen einer der nächsten Vorstandssitzungen gerne annehmen. Allerdings möchten wir darauf hinweisen, daß es wohl kaum damit getan sein wird, mit ein paar wohl formulierten Sätzen das Weiterzugeben, was Ihnen vom DTTB vorgegeben wird.
6. Über Jahre hinweg verlief die Zusammenarbeit mit dem HTTV aus unserer Sicht völlig problemlos. Leider wurde unser Vertrauen, durch den Landesverband gut vertreten zu werden, nun auf einen Schlag völlig zerstört.