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Also gut, gute Argumente, die zu diskutieren sind, Beobachter.
Natürlich ging es mir um Wissen in meinem Hobby, das mir Spaß macht.
Zum einen war eines meiner Motive, die A-Lizenz zu machen der TSV Gräfelfing, der die Möglichkeit hatte, in die 1. Bundesliga aufzusteigen.
Schon für die 2. Bundesliga hat der Spielgruppenleiter René Storck bei meinem Bruder angerufen, wann denn ein A-Trainer das Training übernimmt, da es auch in der 2. Liga schon eine Soll-Regelung ist. (Momentan ist Richard Prause, der mit mir die A-Lizenz gemacht hat und nun Nationaltrainer der Damen ist, der Spielertrainer von Gräfelfing).
Ein weiteres Motiv war bei mir, einmal über den "bayerischen Tellerrand" hinauszusehen und mir natürlich erweitertes Wissen anzueignen. Ich bin ja auch noch für das Lehrteam im BTTV
tätig und habe mir (im Gegensatz zu vielen anderen LT-Mitgliedern) KEIN weiteres sportliches oder pädagogisches Wissen durch ein Sportstudium oder durch Sozialwissenschaften/Psychologie o.ä. aneignen können.
Ich wollte dies etwas durch eine höhere Lizenz ausgleichen.
Dann gab es noch den einen oder anderen persönlichen Grund, Richard Remmelberger ist ein guter Freund von mir - wir hatten gemeinsam lustige Tage auf der Ausbildung; wir waren ein super (bundesdeutsches) Trainerteam auf der Ausbildung; und auch ich bin ehrgeizig usw...
Natürlich ist die Lizenz auch ein Qualifikationsnachweis, einer von mehreren!!
In der alternativen Ausbildung oder in den Fähigkeiten eines Trainers sehe ich auch die Abgrenzung, was eine Lizenz angeht. Es kann von mir aus ein Übungsleiter andere Aufgaben übernehmen, wenn er anderes adäquates Wissen hat. Dazu gehören auch die im ersten Artikel genannten Ausführungen von mir. Dies zu beurteilen ist Sache... tja von wem??
Die Fähigkeiten, dies zu beurteilen, muß dem Bezirksvorstand übertragen sein, er hat ihn ja geholt. Auch ein B-Trainer muß allein wegen seiner Lizenz nicht geeignet sein, das weißt Du aber.
Ich sage Dir aber eines mit aller Deutlichkeit:
Den Vorwurf - und so empfinde ich es - "ein Trainer hilft dem anderen", den lasse ich nicht gelten. In einer Sache teile ich Deine Meinung nämlich:
An den Erfolgen muß sich ein Trainer messen lassen.
Eine "Durststrecke" sei erlaubt, aber keinesfalls auf Dauer. Und darauf basierend steht der Bezirk Schwaben momentan anscheinend in der Schußlinie - und der Verantwortliche ist dann Roland als leitender Bezirkstrainer - vielleicht macht er aber gerade seine B-Lizenz (oder hat sie schon) und die Diskussion ist bald hinfällig...
Trotzdem ist irgendwann die Leistung das entscheidende Kriterium, egal welche Lizenz einer hat.
Nichts desto trotz kann man mit Verantwortlichen reden - so meine Erfahrung. Wenn nicht mit Roland (weil er - wie sagst Du "über den Dingen steht"??), dann halt mit dem Bezirksvorsitzenden direkt. Schaffe Dir Beziehungen. Ich kenne Hans Fischer als Mann, mit dem man gut über alles reden kann und der auch eine hohe Kompetenz in diesen Sachen hat. Ich habe und hatte als Bezirkslehrwart gute Gespräche mit ihm und unterhalte mich auch heute noch gern mit ihm.
Deine Bewerbung beim Verbandstrainer (Müller, Nowey oder Novotna) hätte unter Umständen tatsächlich zur Konsequenz, daß er/sie Dich nach einer gültigen B-Lizenz fragen würde, aber nicht nur.
Er/Sie kann - so denke ich - auch einer derer sein, der die Qualifikation beurteilen kann.
Ich denke trotzdem, es ist Sache des Bezirksvorstandes, hier etwas zu bewegen, falls diese sich veranlaßt fühlen. Hier ist dann der Weg über den Kreis an den Bezirk ranzutreten oder Hans Fischer direkt zu kontaktieren.
Gruß, Gerhard
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immer cool bleiben... :-)
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