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AW: Differentielles Training
Ich fasse jetzt mal eine Studie von Prof. Schöllhorn irgendwie sinngemäß zusammen (bzw.die wichtigsten dinge kriege ich noch zusammen).
Die ist allerdings vom Fußball. Übertragen kann man dann irgendwie (wenn auch schwierig) zum TT.
Er hatte 2 Gruppen von Spielern.
Beim ersten Test haben beiden Gruppen aus einer gewissen Distanz gleich oft dsa Tor getroffen.
Dann trainierte eine Gruppe nach methodischen Reihen (also klassisch).
Und eine Gruppe trainierte differenziell. D.h. Anlauf mal im Hopserlauf, kreisende Arme etc. Den Schuß selber mal mit gestrecktem Bein, Oberkörpervorlage, Rücklage ... etc. (Eine Technik wurde glaube ich in einer Einheit höchtens 2 mal wiederholt - Variationen gibt es da ja beliebig)
Ergebnis: Die klassische Gruppe hat sich nach einer gewissen Zeit nur wenig verbessert. Während sich die andere Gruppe nach einer Zeit signifikant verbesserte.
Bezüglich verschiedenen "Könnensstufen" heißt es, dass sich die differenzen bei Anfängern eher bezüglich der Schlaggeometrie abspielen und bei Fortgeschrittenen eher bezüglich der Beschleunigung.
Das Einschleifen von Technik wird als echte Teilmenge des differenziellen Trainings betrachtet.
Beim TT sollte man dann einen Topspin nicht als das Ding betrachten, was so schön im Lehrbruch steht, sondern einfach als Ball, der Überschnitt hat.
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