Zitat:
Zitat von geisterfahrer
Moinsen,
da gibt es ja in anderen Threads schon einiges an kontroversen Diskussionen bezüglich der Sperrvermerke, bzw. deren Berechtigung.
Mein kritischer Ansatzpunkt zu dieser Thematik ist eigentlich bisher kaum angesprochen worden. Wieso werden überhaupt Bilanzwerte von Ersatzspielern genauso beurteilt wie erbrachte Leistungen von Stammspielern ?
Der Stammspieler erspielt seinen Wert über eine komplette Serie, er trifft auf verschiedene Spielsysteme, einige mag er gerne, gegen andere kann er denn wiederum rein garnicht; insgesamt also eine aussagekräftige Bilanz, welche die eigene Spielstärke in der Regel korrekt wiederspiegelt. Nicht umsonst stehen oben in den Paarkreuzen meist die komplettesten Akteure.
Bei den Ersatzspielern ist die Situation eine völlig andere. Sie werden, bei einigermaßen intelligenter Planung, natürlich jeweils in den Spielen eingesetzt, welche für sie bzw. für die Mannschaft am erfolgversprechensten sind oder zu sein scheinen.
Folglich wird ein Reservespieler kaum bei Spielen aufgestellt, welche er von vorneherein schwerlich gewinnen kann. Trotzdem wird seine Bilanz, die er in drei oder vier Spielen erbringt, als repräsentativ bewertet und der Bilanz der Stammspieler 1:1 gegenübergestellt.
Im Falle Jheringsfehn ist jetzt quasi die gesamte 2. Herren mit Sperrvermerken gesegnet. Uwe Wachsmann, Nr. 5 der Zweiten spielt in der BOL 6:1, in der eigenen Liga aber mittig 4:7 und unten 2:0.
Ein typisches Beispiel für o.a. Regelmerkwürdigkeiten.
|
leider werden die "ersatzstellpolitik" und die spielsysteme nicht berücksichtigt. wie ich auch schon in einem anderen thread geschrieben habe, ist das bilanzsystem und die sperrvermerksvergabe sicherlich sehr lückenhaft. am besten ist es, einen ersatzmann nicht öfter als zwei mal spielen zu lassen, dann entstehen diese probleme erst gar nicht. eine andere möglichkeit besteht darin, das "problemkind" auszutauschen. dies ist jedoch nicht immer ganz so einfach...