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@ mdm
zu 3.
was soll die Aussage???? ich habe nicht behauptet, daß es AUFGABE der Verbände ist, Regelungen zu erlassen, die gegen geltendes Recht verstossen.
Auch ich bin natürlich der Meinung, daß die Verbände sich an geltendes Recht halten müssen. Ich habe nichts anderes geschrieben, oder?
Aber manche haben ihre EV ja gar nicht wegen dieser Frage bekommen, sondern wegen Pille-Palle
zu 4.
Ich bin Deiner Meinung, daß da geschlampt worden ist. Aber heutzutage ist rechtlich gesehen NICHTS sicher. Es gibt immer etwas, wo ein findiger Winkeladvokat was dran zu bemängeln haben könnte. Wenn eine Fa. auf Schadensersatz verklagt wird, weil in der Gebrauchsanweisung der Mikrowelle nicht steht, daß man keine Haustiere (hier ein Kanarienvogel oder Wellensittich) zum trocknen da reinsetzen darf (statt föhnen), dann sagt das doch alles. Jetzt werden Klagen angestrengt wegen Dingen, die 50 oder 150 Jahre her sind usw.
zu 2.
dass das wieder sch.... geplant war und letztes Jahr zu kurzfristig kam habe ich auch immer gesagt, aber so sind unsere lieben Herren, die sind zu..... um sich mit solchen "Kleinigkeiten" zu befassen, das gleiche wie bei anderen Regeländerungen, Balleinführung, Stichtagänderung....
Wenn aber Vereine dieses Jahr wieder sagen, man hätte ja Verträge, dann ist das doch auch ein wenig lächerlich.
Was bedeutet Rechtsschutzbedürfnis???
Zu 1.
entweder ist man gegen die Regel oder nicht. Sich aber daran festzuklammern, daß eine falsche Person die Abstimmung geleitet hat, daß auf der Urkunde das Wasserzeichen fehlt, oder das bei der Abstimmung die Frage umständlich formuliert wurde ist meines Erachtens lächerlich.
Formaljuristisch bedeutet doch, dass etwas ansich richtig ist (die Regel und der Hintergrund) nur es Fehler gegeben hat, wie sie festgehalten wurde oder so.
Sowas sollte aber im Sportbereich nicht einem Verband nachgetragen werden, weil wir das ansonsten nur ungemein aufblasen, weil du dann bei jeder Sitzung ein Heer von Rechtsanwälten und Notaren brauchst, die das ganze durchziehen und dokumentieren. Das sind doch nur Kosten usw. usw.
Es hat noch nie jemand nach eventuellen formellen Fehlern gesucht (es sind bestimmt etliche andere schon gemacht worden...), außer er hatte etwas gegen das Ergebnis. Aber dann soll man gegen das Ergebnis vorgehen und nicht an solchen Sachen suchen...
Bitte lade mich zu eurer nächsten Jahreshauptversammlung ein. Da werden doch auch Beschlüsse gefasst, Neuwahlen durchgeführt usw. Meinst Du nicht, daß da etliche formalrechtliche Fehler gemacht werden? Aber meinst Du, ne Wahl im Verein fällt anders aus, ob nun ein Versammlungsleiter die Frage stellt oder der Vorsitzende? Gehst Du deswegen vor Gericht? Du hast eine Zeit lang Kuddelmuddel nur um dann später das gleiche Ergebnis zu bekommen, nur dann auf eine andere Art (und zusätzlich mit Kosten). Klasse
Der Verband soll sich auch an formelle Regelungen halten, und ich gestehe jedem das Recht zu, gegen eine Regelung zu klagen. Aber doch nicht weil einer mit schwarzem Kuli unterschrieben hat, statt mit blauem oder irgendeiner ähnlichen Hühnerkacke.
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