Kempen qualifiziert sich mit einer sehr starken Leistung durch zwei Siege für die Endrunde um den Bezirkspokal am 25. Februar!
Es war ein sehr schöner TT-Tag, den die Kempener Vertretung in Begleitung mit Außenminister Steinmeier, Jean-Pierre Hrunziker und der größten Ikone aller Zeiten, namentlich Sir Horst Platen, in Duisburg erleben dürfte.
Über die beiden Vorspiele gibt es wenig zu berichten, da die Hausherren aus Biessigheim genau wie der KLC ihre Gegner mit 4:0 niederstrecken konnten.
Erwähnenswert ist noch die Tatsache, dass alle Spiele nur an einer Platte ausgetragen wurden.

Ein gut aufgelegter LNR machte seinem alten Spitznamen "Thomas Muster" alle Ehre, indem er gegen seinen Kollegen eine wahre "Sandplatzdemonstration" hinlegte, bei der die ersten vier Sätze dreimal in die Verlängerung gingen, einer über 14:14 und einer über 16:16. Wahrscheinlich dauerte dieser Vergleich länger als die Partien von Doc Spectol und S. Preßlingsen zusammen.

Der Verfasser konnte auch nicht ausmachen, wie oft sich der Herr Außenminister und der Sir Pl. während seines Spiels an der Bierkiste der netten Biessigheimer vergriffen.
(Als Entschädigung stellte LNR aber später noch eine Kiste aus seinem Auto zur Verfügung, da die Gastgeberkiste während der Spiele arg dezimiert worden ist...

)
Das "Tagesfinale" brachte dann bereits mit dem ersten Spiel deutlich zum Vorschein, dass hier alles offen sein sollte und sechs beinahe gleichwertige Akteure den Sieger ausmachen würden.
Doc Spectol brachte die Kempener durch einen sehr starken 5-Satzsieg in Führung.
Danach rächte sich der Bruder des Verlierers an Sigurd P. aufs Äußerste.

Mit einer sehr starken Leistung rang er Sigurd 3:0 nieder. Die Zuschauer sowie der Verfasser hatten es selten erlebt, dass ein Spieler soviele direkte Punkte gegen den Abwehrstrategen Preßlingsen erzielen konnte, ungefähr 4-5 Punkte pro Satz!
Dann machte LNR seinem Spitznamen wieder alle Ehre. Nach einem 2:7 und 7:10 Rückstand im fünften Satz gewann er "irgendwie" noch mit 12:10, so dass der KLC vor dem Doppel 2:1 in Führung lag.
Während Sir Horst P. Muster vor der Tür beim Betreiben des Rauchens zum Ritter schlagen wollte, begann das vorentscheidende Doppel. Eigentlich wollte Sir Horst P. das Doppel ja zählen, aber er schickte Jean-Pierre schonmal vor, mit dem Verweis auf den Glimmstengel, der zu beseitigen wäre. Als Muster und Sir Horst dann wieder in die Halle gingen, lagen die Herren Doc/Preßlingsen gerade mit 0:2 Sätzen in Hinterhand. Da sagte der obercoole Sir Horst: "Jetzt jehe ich mal telle. Dann gewinne die Bürsch noch!" Der abgelöste Jean-Pierre nahm es mit einem Lächeln...
Die "fröhliche" Zählweise des Großmeisters und seine technischversierten, fachmännischen und sportsachverständlichen Beratungen trieben die Jungs tatsächlich noch zu einem 3:2 Sieg!!!

DANKE, Sir Horst! Du bist ganz einfach "the biggest one on earth"!
Diese 3:1 Führung setzte dann bei Sigurd P. nochmals Kräfte frei.

Er rächte sich wiederum an dem Bruder des Spielers, der seinen Bruder zuvor gegen sich selbst (Sigi) gerächt hatte. [Dieser Satz klingt irgendwie komisch!

Es müsste aber stimmen...Den Satz hätte ich lieber im Vollrausch geschrieben, aber ich musste ja fahren...

]
Sigurd gewann jedenfalls gegen Kriedel, M., nachdem er zuvor gegen Kriedel D. unterlegen war!
Somit endete das Spiel mit 4:1 für den KLC!
Man einigte sich beidseitig darauf, dass der Sieg im Gesamten als verdient anzusehen ist, das Ergebnis aber doch ein wenig zu klar ausgegangen ist.

Diese These wird auch dadurch untermauert, dass die Kempener drei Spiele in fünf Sätzen gewannen, daher auch das Satzverhältnis von lediglich 12:10...
Nach dem Spiel wurde dann mit den netten Zuschauern aus Duisburg noch die Kiste geleert und die des LNR angebrochen.
Danach gingen die Herren vom Niederrhein noch in die als sehr positiv zu bezeichnende Kneipe des Vereins, namentlich Vereinsheim, aber heute eher "Heim ohne Verein", da die Biessigheimer eine Kegelbahn gemietet hatten und sich verabschiedeten...
Das "Heim" hatte einen supernetten Wirt, der aus Düsseldorf kam, bei dem der Verfasser jedoch einen niederländischen Akzent ausmachen konnte. Dieser Verdacht erhärtete sich, als der nette Mensch "holländische Schlagermusik" auflegte, während die Kempener speisten.
Die Kneipe war aber so super, dass wir beschlossen, ein Freundschaftsspiel gegen die supernetten Duisburger als Saisonvorbereitung zu unternehmen, mit anschließendem Ausklag im Vereinsheim. Ebenfalls fielen noch zwei sehr attraktive Frauen nichteuropäischer Herkunft positiv auf, die jedoch leider mit "Sam Hawkins" und einem sogeannten "fetten Vater der Kelly-Family, mit fettigen Haaren, der Alkoholiker ist" [Doc Spectol] unterwegs waren und sich von den beiden dubiosen Gestalten kischernd aushalten ließen.
Dabei waren wir doch die "großen Sieger"!

Macht Erfolg denn nicht sexy!?!

Vielleicht schreckte die Frauen auch die Tatsache ab, dass die Fahne einiger Gäste aus Kempen mittlerweile länger war, als das gesamte Werk von Karl May, so dass ein Sam Hawkins noch erträglicher schien? I don´t know... Aber muss es denn ausgerechnet Papa Kelly sein, bei solch einem Attraktivitätsgrad der Frauen?!?
Wohl kaum...
Der schöne Abend wurde durch die Info abgerundet, dass ein anderer Kempener an einem anderen Ort ebenfalls für Furore gesorgt hat:
Herr Harris Kolominski, auch als das "Junge Reh", aufgrund seiner flinken Bewegungsabläufe an der Platte, bezeichnet, gewann sensationell das hochdotierte und hochkarätig besetzte Turnier in Korschenbroich.
Harris hatte zuvor um Freigabe gebeten, uns jedoch freundlicherweise taktisch auf die Duisburger eingestellt, da er sie aus alten "Duisburger Zeiten" gut kannte...
Beim Endspiel wird er die "DREI" aber wieder tatkräftig unterstützen, wie er telefonisch bekannt gab.
Nochmals HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, HERR HARRIS!!! Hut ab!!!
Schlussendlich nochmals die Betonung, dass die Mitgereisten aus Kempen, die Zuschauer in Duisburg, die Duisburger Mannschaft und die Vorrundenverlierer alle bestens dazu beigetragen haben, dass es ein sehr schöner Tischtennistag werden konnte, bei dem wir das bessere Ende für uns erlangen konnten, bis auf natürlich die Niederlage gegen "Sam Hawkins" und den "fetten Vater der Kelly-Family, mit fettigen Haaren, der Alkoholiker ist"!
Vielen Dank und liebe Grüße!
Fortsetzung folgt im Februar.
Schönen Sonntag! Amen!
Herzlichst!
Ihr
Les Nouveaux Riches