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Zitat von klugscheisser
Klar, die Verbände unterstzen mehr die Förderung des Leistungs-Nachuchses. Aber mehr Nachwuchs geht auf Dauer nur, wenn mehr Erwachsene da sind, die sich darum kümmern. Fahren Trainieren, Betreuen, Material und Halle in Schuss halten usw. Idealerweise sind das Erwachsene, die nicht (mehr) ihre eigene Spielstärke im Kopf haben müssen.
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In den meisten Vereinen zählt
nur der Erfolg der Mannschaften. Aus diesem Erfolg beziehen die Vereins-/Verbandsfunktionäre ihre Motivation. Sich mit erwachsenen Einsteigern zu beschäftigen wird als lästig empfunden und daher nicht gemacht. Die aktiven Spieler interessiert in erster Linie der eigene Erfolg. Die Themenwahl in den TT-Foren belegt es. Sie wollen erst recht nichts mit erwachsenen Anfängern, die nur für ihren Spaß spielen, zu tun haben. Man akzeptiert höchstens Ehemalige, von denen man sich die Auffüllung der Reserveteams erhofft.
Was nützen die tollsten Jugendförderprogramme, wenn den Vereinen die Betreuer fehlen, die die von Klugscheisser genannten Aufgaben übernehmen. Ich kenne etliche gut geführte Vereine, die regelrecht abstürzten, nachdem der/die "Macher" zurücktraten.
Wir müssen Quereinsteigern den Zugang zum TT-Sport erleichtern. Neue Spielformen, wie Large Ball, könnten eine Hilfe sein. Alle bisherigen Maßnahmen die Mitgliederentwicklung zu stabilisieren sind kläglich gescheitert. Die Zahlen sind eindeutig und nicht mehr allein mit der demographischen Entwicklung zu erklären. Die Erfolge unserer Spitzenprofis scheinen sich nicht auszuwirken. Oder die Situation wäre ohne einen Timo Boll noch schlechter.
Regeländerungen, die TT möglicherweise attraktiver machen könnten, sind umstritten und ungewiss. Auf Vereinsebene hingegen könnten wir durchaus etwas bewirken.