Hi folks,
nach ca. 10 Stunden training mit dem 40er kann ich nur eines sagen: Die besseren bleiben besser - aber die schlechteren holen auf. Ich weiß zwar noch nicht ob dies in einem halben Jahr noch der Fall ist - motivierend ist dies auf jeden Fall für die hinteren.
Folgende Spieleigenschaften habe ich kennengelernt:
+ wer "direkte" Bälle spielt ist im Vorteil
+ die Topspin-Jugend der letzten 10 Jahre wird sich sehr umstellen müssen
+ Aufschlag wird entschärft bzw. gute Aufschläger müssen taktisch cleverer agieren um diesen ehemaligen Vorteil weiter auszunutzen
+ wer Abwehr spielt: gute Nacht Freunde
+ wer Halbdistanz spielt: werdet schon einmal Mitglied im Bodybuilding-center um die Ecke - Kondition ist Vorraussetzung
Insgesamt schaut es im Gegensatz zu vorher aus wie "Freibad"-Tischtennis. Die Faszination des Tischtennisinsiders geht verloren. Für die Zuschauer die nichts mit dem TT-Sport zu tun haben wird es attraktiver. Apropos Zuschauer: Allerdings sind die meisten selber Spieler aus den unteren Ligen - der Basis des DTTB. Diese werden in der vorraussichtlichen Übergangsphase nächste Saison eher enttäuscht sein - schließlich werden sie dem langsameren Tischtennissport nicht nachvollziehen können (jeder Kreisligaspieler spielt jetzt schneller).
Deshalb: der DTTB hat den Vereinen mit dieser halbschwangeren Lösung einen Bärendienst erwiesen. Mit wem will den ein RL / OL - Spieler nächstes Jahr außerhalb des Vereins trainieren ? Sicherlich nicht in der Vorrunde mit seinen Freunden aus der 5-Liga und tiefer (den 38ern) ... und ob man deshalb mit der Nachbarschaftskonkurrenz trainieren muß ? Es lebe der Inzest in der Saison 2000/ 2001.
Ich als einer von "hinten" freue mich auf jeden Fall den "Handgelenkspielern" und automatisierten "TT-Robotern" der jetzigen Generation mal deutlich auf den Zahn fühlen zu können.
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Ein 40er ...
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