Den Ball später nehmen ist sicherlich eine Option, wenn man Probleme hat die Rotation zu lesen. Denn, je später man den Ball annimmt, desto weniger Rotation ist drin...der Ball dreht sich sozusagen aus. Zudem hat das Auge länger Zeit die Roation richtig einzuschätzen.
Um die wahrscheinliche Länge des gegnerischen Aufschlags einzuschätzen, half mir einst folgender Tipp: Je näher der Ball an der Grundlinie des Gegners aufkommt, desto wahrscheinlicher ist ein kurzer Aufschlag. Bei langen Aufschlägen ist es natürlich umgekehrt, je näher der Ball zum Netz hin aufkommt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es ein langer Aufschlag ist.
Was man noch beachten könnte ist folgende Sache (sofern man auf der RH nen glatten Belag hat): In der Neutralstellung den Schläger so halten, dass man mit der RH agieren kann, eventuell das Schlägerblatt schon leicht schliessen...bei Rollaufschlägen oder jene mit viel Vorwärtsdrall bleibt selten viel Zeit zur Reaktion, für Unterschnitt-Aufschläge dagegen schon eher.
Eine weiterer Punkt: Einige Spieler fixieren vor dem Aufschlag den Zielpunkt, so kann man einigermaßen einschätzen wo er landet. Deshalb, dem Gegner in die Augen schauen.
Mehr fällt mir zum Thema auch nich ein....ausser, dass es da schon nen Thread zu gab, hiess irgendwas mit "Return von....Aufschlägen" oder so ähnlich.
Edit: Hier ist ein interessanter Thread, der Beitrag von ML ist besonders lesenswert:
http://www.tt-news.de/forum/showthre...light=sidespin