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  #1209  
Alt 16.01.2007, 12:53
hermano hermano ist offline
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hermano ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
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Zitat:
Zitat von noppennorbert Beitrag anzeigen
Das ist hier ja nicht die Frage. Ein Spieler gibt ein Spiel im Mannschaftswettkampf auf, weil er sich z.B. den Rücken verdreht hat. In der Pause zwischen den Spielen gibt es Salbe oder Schmerztabletten, die dafür sorgen, dass er zum zweiten Einzel wieder soweit hergestellt ist, dass er erneut antreten kann. Dies ist seitens der WO so vorgesehen und gemeint.
Hier geht es darum, dass ein Spieler zwar aufgestellt ist, aber im Doppel und ersten Einzel gar nicht erst an den Tisch geht.
Auch das im Spielbericht eingetragene Ergebnis muss m.E. in diesen Fällen unterschiedlich aussehen:
1. Z.B.: 11-5, 7-11, 4-11, 0-11 1-3 Sätze, 0-1 Spiele
2.: 0-1 0-3 Sätze, 0-1 Spiele

Im ersten Fall geht das Spiel für beide Spieler in die Bilanz ein, im zweiten Fall nicht. Das ist meines Wissens und nach Studium der Durchführungsbestimmungen der ganze Unterschied.
Ich kann keinerlei Aussage finden, aus der hervorgeht, dass das Nichtantreten eines Spielers im Mannschaftswettkampf (verletzt oder zur Unzeit auf der Toilette eingeschlafen) in einem Einzel oder Doppel ein weiteres Mitwirken in diesem Spiel verunmöglicht.
Die Ersteller der WO gehen zurecht doch immer davon aus, dass ein Spieler im Mannschaftswettkampf alles dafür tun wird, antreten zu können.
Einen Gewinn stellt die kampflose Abgabe eines Spieles doch keinesfalls dar (schon gar nicht, wenn es sich wie im vorliegenden Fall um einen Spieler des 3.PK handelt).
Folglich wird man auch die Chance eröffnen wollen, z.B. die Magen-Darmprobleme, die durch Fast Food auf dem Weg zum Punktspiel entstanden sind, zwischen zwei Einsätzen in den Griff zu bekommen (besser loszuwerden ).
Ich denke, du hast recht. Ich hatte ganz vergessen, dass es, zumindest theoretisch, einen kleinen Unterschied zwischen "kampflos" und "aufgegeben"gibt.

Zitat:
Zitat von noppennorbert Beitrag anzeigen
Zurück zum Thema:
Ich wüsste nicht, warum Carsten zum zweiten Einzel nicht an den Tisch hätte treten sollen und finde das auch nicht verwerflich. Hätte er sich im Eingangsdoppel und Einzel hingestellt und die Bälle drei Sätze lang passieren lassen, um dann gegen Horst H. zu versuchen, das Spiel zu gewinnen, wäre es ok gewesen?
Das ist für mich mit Verlaub Pfennigfuchserei, wobei klar ist, dass der Versuch in allen Spielen die elegantere Lösung darstellt.
Ich jedenfalls kann das absolut nachvollziehen.

Gruß Tom
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Zu viel Beinarbeit birgt nur Verletzungsrisiken.
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