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Alt 22.01.2007, 18:07
Ludwig Ludwig ist offline
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Ludwig ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Unterschied beim Griff

Als Penholderspieler behaupte ich einfach mal, die beste Griffform ist das Japanisch/koreanische Penholderholz.
Aber Spaß beiseite: Gelegentlich nehme ich auch Shakehand-Hölzer in die Hand. Dabei haben die Griffformen durchaus ihre Vorteile: anatomisch liegt sehr fest in der Hand, stabile Position. Ich habe mal ein Holz in der Hand gehabt, glaube irgendwas von Stiga, das war nur einseitig gebuckelt. Hat mir besser gefallen als die normale anatomische Form. Die Hölzer mit gradem Griff sind günstig fürs Drehen und bieten die Möglichkeit, die Hand sowohl am Griffanfang wie auch am Griffende zu positionieren. Die konkaven Griffe scheinen der Standard bei den Topspin-Angreifern zu sein. Sie geben wohl bei den wilden Schlagbewegungen ein sicheres Gefühl als die graden Griffe.
Genau so wichtig wie die Griffform ist meiner Meinung nach die Grifflänge und der Durchmesser des Griffes. Dies sollte der Handgröße angepasst sein.
Das sind so allgemeine Kriterien, gehe auf jeden Fall zum Tischtennis-Shop und probiere die verschiedenen Möglichkeiten aus. Bei den paar Hölzer, die du in die engere Auswahl nimmst: Lass die ein paar alte Beläge draufmachen und mache dann noch mal ein paar Schlagbewegungen. Das Gewicht der Beläge ändert das Gefühl des Schlägers in der Hand deutlich.
Bleibe am besten am Anfang bei normalen Holzschlägern ohne Senso und ähnliche Tricks. Balso, Carbon, Glasfieber und was sonst so alles noch bei Schlägern eingebaut wird, ist nur bei speziellen Spielsystemen hilfreich.
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