In den letzen beiden Einzeln hab ich mich gelegentlich gefragt, ob mich das Gegenüber auch mal mitspielen lässt, hatte absolut keinen Plan und schon beim Aufschlag ständig im Stillen mit mir debattiert, welcher denn nun der richtige in dieser Situation sei. Bei der Annahme war ich mir nicht mal mehr schlüssig, wo ich mich hinstelle. So kopflos war ich noch nie, peinlich...peinlich!
Normalerweise sehe ich beim eigenen Aufschlag schon wie der Gegner dasteht und spiele die entsprechende Angabe, und schon läuft eine Art Plan für den nächsten Schlag, da mich meine Aufschläge meist in die Lage versetzen, mich auf den nächsten Ball in einem bestimmten Bereich der eigenen Tischhälfte einstellen zu können und auf diese entweder meinen TS-Angriff vorzubereiten oder direkt zu beginnen.
Beim Rückschlag versuche ich immer auf die Schwachstelle des Gegners zu spielen, so ich schon eine ausmachen konnte.
Während der Ballwechsel gelegentlich innere Ermahnungen, hart auf den Ellenbogen zu ziehen oder z.B. wenn der Gegner weit vom Tisch weg steht, weich und kurz zu ziehen. Das sind dann aber eher Gedankenblitze. Mehr lässt
unser schneller Sport nicht zu.
Wie gesagt: Ausnahmen bestätigen die Regel, und an einem schlechten Tag denke ich auch mal "was spielst Du hier eigentlich" und werde entsprechend abserviert. Nobody's perfect.