ich wollte mal
guter Technik das Wort reden. Hier kommt es einem ja manchmal so vor, als ob diverse Lehrbücher und die darin vertretenen Lehrmeinungen Schall und Rauch seien. Dass Spitzenspieler bei bestimmten Schlägen Ihren eigenen Stil entwickeln, hängt damit zusammen das a) das Spiel im Spitzenbereich ungleich schneller ist und z.B. beim VHT eine leichte Rückwärtskrümmung der Wirbelsäule in bestimmten Spielsituationen gar nicht, und wenn dann nur von einem Übermenschen, vermieden werden kann b) diese Leute ein ungleich höheres Trainingspensum haben und sich mit technischen Abweichungen vom Mainstream leichter arrangieren können und c) diese Leute über so viel angeborenes Ballgefühl und noch dazu hervorragenden (antrainierten) koordinativen Fähigkeiten verfügen, dass kleinere und teilweise auch größere technische Fehler locker verziehen werden - der Ball kommt trotzdem. Beispiel: Ein Spieler mit schlechten koordinativen Fähigkeiten ist bei auch nur
einem Topspin in Rücklage weg vom Tisch, Timo Boll zieht noch 5 in derselben Haltung nach
Gerade in unteren Spielklassen halte ich deswegen eine möglichst gepflegte Technik nahe an der Lehrbuchmeinung für extrem leistungssteigernd und damit äußerst sinnvoll so zu trainieren. Damit werden die oftmals vorherrschenden Defizite in Ballgefühl und Koordination bestmöglich ausgeglichen.
Nur mal so als Einwand den "Freestylern" hier entgegengeworfen !