Zitat:
Zitat von Rieslingrübe
(Post Nr. 99 vom 31.08.2006)
Zum Tode von Glenn Ford
Mit ihm starb vergangene Nacht der vorletzte aus der goldenen Generation der zwischen 1915 u. '20 geborenen Hollywoodstars: Frank Sinatra, Burt Lancaster, Robert Mitchum, Anthony Quinn , Dean Martin u.a. haben ja alle bereits das Zeitliche gesegnet - nur Kirk Douglas u. Eli Wallach leben noch von den alten Recken.
Von Fords rund 200 Filmen waren mehr als die Hälfte Western - nur John Wayne konnte in den fünfziger und sechziger Jahren in diesem Genre von der Beschäftigungsquote und vom Image her noch mit halten.
Aus dieser Flut zwei nicht ganz sooo bekannte Empfehlungen - beide mit Geheimtipp-Status behaftet:
-> `Fastest Gun Alive´ (dt.´Die erste Kugel trifft´) ; 1956, Regie Rousell Rouse
-> `3:10 to Yuma` (´Zähl bis drei und bete´) ; 1957, Regie Delmer Daves
Letzterer wird in der Fach-Literatur immer gerne im Vergleich zu Fred Zinnemanns ´High Noon´ betrachtet; es gibt einige renommierte Kritiker, die Daves Werk in psychologischer Dichte und Charakterzeichnung sogar knapp vorn sehen.... Im Gegensatz zu `Zwölf Uhr Mittags` (von dem dies fälschlicherweise oft behauptet wird) stimmt in der zweiten Hälfte von ´3:10 to Yuma´ die Filmzeit mit der Realzeit übrigens tatsächlich überein....
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Bereits vor drei Wochen in meinem Kalender notiert:
´3.10 To Yuma´ bzw.
´Zähl' Bis Drei Und Bete´ müßte heute abend im Deutschen Fernsehen (auf einem der dritten Programme?) laufen. Ich verpasse diesen Genre-Klassiker leider....Glenn Ford- u. Western-Fans mit Empfang sollten jedoch unbedingt den Aufnahme-Recorder programmieren...
ciao ragazzi