hoi tarantino
Zitat:
Zitat von tarantino
Klar ist, dass wenn ich im Wettkampf auf gewisse Technikmuster gesondert achte, bleiben andere Dinge auf der Strecke, bspw. bewußte Platzierung, allgemeine Konzentration auf Spiel und Gegner etc. Hier muss man denke ich sich genau überlegen, ob es etwas ausmacht, wenn das Ergebnis des Wettkampfs tendenziell schlechter ausfällt.
|
Tönt vernünftig, was du sagst. Hab mir mal überlegt, wie sich sowas wirklich sinnvoll umsetzen lässt.
Trainingsituation
Ganz bewusst jeden Schlag so gestalten, wie es sein sollte (biomechanisch).
Trainingsmatch
Sich zwischen den Ballwechseln auf das Technikelement konzentrieren (mental).
Wettkampf
Sich vor und zwischen den Sätzen auf die Stärken des angestrebten Technikelements besinnen (psychologisch).
Erst wenn ein Technikbaustein auf allen drei Ebenen (biomechanisch, mental, psychologisch) erfolgreich angewandt wird, entstehen die nötige Sicherheit und Automatismus. Ich möchte damit nur sagen, dass es nicht reicht, einen Technikbaustein nur auf der biomechanischen Seite umzusetzen. Wenn jimih25 seinen RH-TS verbessern möchte, braucht er Systemtraining, konsequente Anwendung in Trainingsmatches und die Erfolgserlebnisse aus dem Wettkampf. Wenn jimih25 nur bis zur 2. Ebene (biomechanisch und mental) arbeitet und dann mit dem RH-TS im Wettkampf nicht reusiert, bleibt es eine schöne Sache im Training aber keine wirkliche Gefahr für den Gegner im Wettkampf.
Könnt euch selbst hinterfragen, wie es um eure angestrebten Schlagtechniken steht.
gruss
martinspin