Zitat:
Zitat von martinspin
Die Besinnung auf die angestrebte Verbesserung hilft der Konzentration und vor allem dem Selbstvertrauen. Wir besinnen uns mehr auf unsere eigenen Stärken als auf die der Gegner.
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Hmmm, hatte ich DOCH den richtigen Riecher, dass wir aus unterschiedlichen Ecken mit verschiedenen Ansätzen kommen

Naja, jedenfalls eine prima Diskussion in der ich hoffentlich noch etwas lerne.
Die Besinnnung auf die angestrebte Verbesserung, wie Du schreibst, hilft ja auch im Training der Konzentration und dem Selbstvertrauen. Ich möchte deshalb mein Argument der "Speicherbelegung" nocheinmal aufgreifen: Was spricht dagegen, bestimmte Bewegungsmuster zu automatisieren. Klappt ein bestimmtes Technikdetail irgendwann automatisch habe ich a) den Effekt Selbstvertrauen, weil ich die Bewegungsaufgabe gelöst habe und die Technik automatisch und gewinnbringend einsetzen kann und b) den Kopf frei für die strategische Gestaltung des Wettkampfes.
Das im Training andere Rahmenbedingungen vorliegen wie im Spiel ist klar. Deshalb muss das Training bzw. der Trainingsplan auch so gestaltet werden, dass man sich sukzessive mit den Übungsformen dem Wettkampf annähert ! Stichwort: vom Einfachen zum Schweren...Wenn ich beispielsweise den tiefen Schlagansatz beim TS auf Unterschnitt angehen möchte, werden zunächst Wettkampfaufschläge mit Rückschlag auf einen bestimmten Punkt trainiert. Klappt das, kann der Rückschlag sukzessive variabler werden bis hin zum Punkt, dass erst irgendwann im Ballwechsle ein Ball mit US in die Vorhand gespielt wird. Wenn dann der tiefe Schlagansatz klappt, funktioniert er auch im Spiel !