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Alt 17.02.2007, 16:14
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martinspin martinspin ist offline
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martinspin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Integration eines Technikelements bis hin zur Wettkampftauglichkeit

Hi tarantino

Zitat:
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Nun, ich glaube wir sollten an diesem Punkt der Diskussion einmal eine Differenzierung der technischen Zielsetzungen in Betracht ziehen. Geht es um grundsätzliche Bewegungsziele, sagen wir mal beim TS den Schläger z Stirn und nicht zum Ohr, dann greifen die Möglichkeiten der Automatisierung einer Bewegung denke ich sehr wohl. Der Schläger wird, einmal automatisiert, immer an (bzw. vor ) der Stirn enden. Solche "Hard Skills" bleiben, werden schlimmstenfalls durch konditionelle Faktoren beungünstigt. Geht es aber z.B. um eine lockere Hand ("Soft Skill") im Sinne von gefühlvollem Rückschlagspiel gebe ich Dir uneingeschränkt recht. Dann macht unsere Psyche mit uns u.U. was sie will (Stichwort Eisenhand). Hier kann die mentale Vorbereitung auch zwischen den Ballwechseln sehr wohl gute Dienste verrichten. Doch auch hier gilt, dass im Training Vorarbeiten geleistet werden müssen und dass dieses, sofort ohne Training im Spiel angewendet, ganz schön in die Hose gehen kann...
Ich kann im Wettkampf keinen Unterschied machen zwischen hard skills und soft skills. Es passiert mir immer wieder, dass ich in der Hitze des Gefechts den VH-Topspin nicht bis zur Stirn hochziehe, obwohl ich das im Training immer so mache. Bei mir ist es jedoch mehr so eine Energieoptimierungsgeschichte: Möchte mich einfach nicht überanstrengen.

Ich muss nochmals ganz klar sagen, dass Systemtraining die Grundlage ist für den mentalen und psychischen Bereich. Ich würde nie im Leben im Match was machen, was ich vorher nicht irgendwie trainiert habe. Da hilft dann sicher auch kein Selbstvertrauen. Sowas wäre einfach nur dumm oder sehr cool

Selbst so ein einfaches Thema wie die Bewegungseben des VH-TS muss biomechanisch, mental und psychisch bewältigt werden.

gruss
martinspin
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