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@Flachschupfer
"Unterklassig" ist natürlich ein relativer Begriff und von mir in keinster Weise abwertend gemeint.
Ich würd mal so sagen: wer in einer Liga spielt, in der er sein Potenzial nicht ausreizen kann , spielt irgendwie "unterklassig".
Dafür braucht sich natürlich niemand zu rechtfertigen, problematisch wird's erst dann, wenn er das für Kohle macht - wobei auch das völlig legitim ist.
Das fängt auf höchster Ebene an, wenn z. B. ein L. Blaszczyk seit Jahren bei Grenzau unten spielt, obwohl er auch oben Top-Bilanzen spielen könnte. Nun verdient der natürlich als Profi damit seinen Lebensunterhalt, da muß man also andere Maßstäbe anlegen.
Wenn allerdings jemand (wie z. B. unser Sportskamerad Felix Lingenau) aus rein idealistischen Gründen "unterklassig" spielt - weil er "seinem" Verein die Treue hält - ist das ganz was anderes, als irgendwo zu spielen, wo jeglicher Bezug zum Verein fehlt.
Um auf Deine eigentliche Frage zurückzukommen, Flachschupfer, für mich finge "unterklassig" demnach schon in der Verbandsliga an, und das ist weiß Gott nicht überheblich gemeint.
Da würde ich sicherlich noch oft genug gefordert werden und auch meine Spiele verlieren, nur letztlich würden dort Leute ähnliche Bilanzen erzielen wie ich, die in der OL vorne kein Bein mehr auf die Erde brächten...
Das schließt natürlich nicht aus, dass ich unter gewissen Umständen in einem intakten Team mir auch vorstellen könnte, in der VL zu spielen, dann aber definitiv nicht für Geld...
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