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Zitat von Merkur
Hallo, kenne nur wenige Andro-Hölzer, habe aber trotzdem für Butterfly gestimmt.
Vor langer Zeit las ich in einem Butterfly-Katalog , dass der Messerschnitt bei ihren Hölzern schon immer Standard war und auch ne ganze Menge warum es wichtig ist die Furniere zu "messern" und nicht zu sägen. Macht Stiga auch so. Dann kommt auf einmal Andro und schreibt was für ein Vorteil doch ihre Hölzer hätten weil deren Furniere gesägt sind, glatter, brauchen weniger Leim usw. Andro ist die mir einzige bekannte Marke die wohl ihre Wettkampffurniere sägt.
Merkur
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Hallo Merkur,
ich glaube hier hast du 2 Begrifflichkeiten vertauscht , namlich Säge- und Schälfurniere. Esmüsste also heißen, ....die Furniere zu "messern" und nicht zu
schälen. Denn Messerfurnieres sind qualitativ schlechter als Sägefurniere.
Sägefurniere sind hochwertiger und teurer als Messerfurniere, da diese nicht tagelang gekocht werden um Sie für den Messerprozess geschmeidig zu machen. Dadurch wird im Gegensatz zu den Messerfurnieren der natürliche Farbton nicht verändert. Auch die Anfälligkeit der Rißbildung entfällt bei Sägefurnieren weshalb sie gerade für hochwertige Materialien eingesetz werden. Vorallem aufgrund des hohen Verschnittes von ca 50% sind diese Furniere wesentlich teurer.
Die Schälfurniere hingegen sind wiederum qualtitativ schlechter als Messerfurniere , hier hat Butterfly recht und du meintest sicherlich auch diese. Würde mich wirklich wundern wenn Butterfly von Sägefurnieren gesprochen bzw. geschrieben hat.
Hierbei wird der Stamm zuerst 48 Stunden gekocht, danach entrindet und dann wie eine Walze drehbar eingespannt. Der Stamm rotiert anschließend schnell um die eigene Achse gegen einen Messerbalken, der vom Stamm ein Furnierband abtrennt. Man kann sich das beim Abwickeln einer Küchenpapierrolle gut vorstellen. Das Furnierband wird dann in schmale, einzelne Furnierblätter durch senkrecht schlagende oder rotierende Messer (so genannte Clipper) aufgeteilt.