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AW: Was ist bei betreuen zu beachten?
nochmal zum Thema 'loben'. Ich vertrete da durchaus eine kontroverse Ansicht. Im Satzwechsel lobe ich ganz gewiss nicht NUR, vor allem bei jüngeren Spielern. Wenn z.B. eine taktische Marschrute nicht durchgehalten wurde, und ich weiss, dass der/die Spieler/in das eigentlich drauf hätte, dann spreche ich das durchaus an, allerdings nie NUR negativ sondern immer nach dem Prinzip "Zuckerbrot und Peitsche". Beispiel vom Wochenende: Ein kleiner Junge von mir hat in einem Satz bis zum 8. Punkt genau so gespielt, wie es erforderlich war, dass Spiel zu gewinnen. Dann wurde er unkonzentriert und hat aufgehört, taktisch richtig zu spielen; natürlich mit dem Ergebnis, dass sein Gegner diesen Satz beinahe gewonnen hätte. Dann muss das meines Erachtens auf den Tisch, aber immer gleichzeitig mit dem Lob, dass bis dahin alles wunderbar war. Das wirkt sich nach meiner Erfahrung auch sehr motivationsfördernd aus, die Taktik durchzuspielen bzw. es insgesamt besser zu machen.
Genau so verfahre ich auch, wenn ein Spieler unter seinen Möglichkeiten spielt bzw. Wettkampfziele, die man im Training angesprochen hatte, nicht umsetzt. Natürlich ist es auch die Frage, wer da vor einem steht. Der eine verträgt Tadel leichter, kann sich dadurch sogar motivieren, einen anderen muss man etwas vorsichtiger und positiver coachen ! Hier spielt auch der bisherigen Turnier-/Spielverlauf eine Rolle !
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