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Standesdünkel beim Training
In vielen Tischtennisvereinen ist es so.
Die Spieler der ersten Mannschaft trainieren nur untereinander. Spieler, die zwei Klassen (mehr nicht) tiefer spielen, werden ignoriert, ihre freundlichen Anfragen auch mal ein paar Bälle zu wechseln, werden fadenscheinig abgelehnt "Muss mich jetzt erst mal ausruhen", oder so.
Natürlich ist Training zwischen Spielern mit eklatantem Spielstärkeunterschied sinnarm. Aber falls der Spielstärkeunterschied nur zwei Spielklassen ist, ist der Unterschied oftmals nicht eklatant. Ich meine, da sollte es möglich sein, dass auch der stärkere Spieler mal 10 Minuten mit dem Schwächeren trainiert und dann ein Spiel auf drei Gewinnsätze anhängt. Das würde dem spielschwächeren Spieler schon reichen, aber oftmals sehen sich die spielstärkeren Spieler selbst dazu nicht in der Lage.
Das ist nach meinen begrenzten Erfahrungen übrigens nicht in allen Vereinen so.
Ich wage mal zu behaupten, dass dieser Standesdünkel bei bildungsfernen Spielern stärker ausgeprägt ist. (O.k., politisch inkorrekte Meinung..., - und es gibt selbstverständlich Ausnahmen)
Gibt es Ideen, diesem Standesdünkel zu begegnen?
Happy discussing,
Doc Snyder
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