Einzelnen Beitrag anzeigen
  #2  
Alt 17.07.2000, 14:00
Uwe Uwe ist offline
registrierter Besucher
erfahrenes Forenmitglied
 
Registriert seit: 28.05.2000
Beiträge: 307
Uwe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast (Renommeepunkte mindestens +40)
Post

Wenn es jemand fertigkriegt, in ständigem Wechsel mit Normalbelägen damit anzugreifen (ist wirklich nicht so ganz einfach), dann ist das für den Gegner wirklich äußerst unangenehm. Ich kenne jemand der so sehr erfolgreich spielt (OL vorne). Das sieht von außen immer sehr harmlos aus, aber die Gegner blocken die Bälle reihenweise ins Netz, weil er das Spiel immer sehr schnell macht und den Schläger permanent dreht (zwischendurch kommt dann immer noch ab und zu ein Abwehrball um das Tempo wieder rauszunehmen, aber nur, um das Spiel anschließend wieder schnell zu machen). Das ist ja auch der Vorteil, wenn Du den Anti im Angriff (im Gegensatz zur Abwehr) einsetzt, der Gegner hat kaum Zeit, zu reagieren. Wenn Du den Wechsel dann nicht gewohnt bist (sind wohl die wenigsten), dann gehst Du einfach baden.

Übrigens: Es müssen nicht unbedingt schnelle Antis sein, die für das Angriffsspiel geeignet sind. Der Spieler von dem ich hier berichte, spielt einen ziemlich langsamen Abwehr-Anti (Butterfly Super Anti).


Hier gilt eigentlich auch wieder das, was ich mir zur Maxime gemacht habe: Es gibt eigentlich kein gut oder schlecht, sondern nur ein gewohnt oder nicht gewohnt. Auch die tollsten Bälle sind nichts wert, wenn jeder sie spielt und an sich harmlose Systeme können sehr erfolgreich sein, wenn sie ungewohnt sind (natürlich alles nur bis zu einem gewissen Grad).

------------------
Alles Gute, bis zum nächsten Mal

[Diese Nachricht wurde von Uwe am 17-07-2000 editiert.]
Mit Zitat antworten