Zitat:
Zitat von Keyser Soze
...und was wäre z.b. wenn ein journalist XY nächste woche behauptet, dass roger federer doping nimmt? muss der dann auch das gegenteil beweisen, wenn er seine karriere fortsetzen will?
(der name federer darf gern durch einen beliebigen anderen sportler ersetzt werden)
...und was wäre, wenn er das tatsächlich täte (seine unschuld beweisen) und danach jede woche ein anderer möchtegern-experte mit doping-vorwürfen kommt? ... muss er dann wieder handeln, jedes mal, woche für woche, zulasten von training/wettkämpfen?
...ich denke du weißt, worauf ich hinaus will  (und bist mir nicht böse für die frage von vorhin  )
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Du meinst also konkret, wenn dieser Journalist einen Arzt auftut der mit hoher Wahrscheinlichkeit 25 Blutproben der Top50 in seinem Labor hat..... Wenn die Staatswaltschaft gegen diesen Artz ermittelt, ... Wenn bei dem Turnier Roder Federer oder der beliebige andere Spieler und weitere 7 der Top10 aus dem Rennen genommen werden..... Wenn der Staatsanwalt gegen ihn direkt ermittelt, sein eigener Verband ihn diskreditiert, Roger Federer für alle wichtigen Turniere gestrichen wird, alle Werbeverträge gekündigt werden und sein bisheriger Hauptsponsor gegen ihn juristische Mittel einlegt?
Ja ich denke wenn dieser Roger Federer oder der beliebige andere Spieler unschuldig ist, dann wird der nicht seine Karriere aufgeben, sondern die Blutprobe einreichen.
Ich sehe natürlich auch die Notwenigkeit das zurkünftig vorher und nicht nachher zu regeln. Es wurde glaube ich auch schon von diversen Funktionären diskutiert diese Hinterlegung der Blutprobe als Teilnahmebedingung zu machen. Ich denke das ist der einzige Weg dem Doping wenigstens teilweise den Kampf anzusagen.