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Deuchelried - Mössingen 7:9
Grüß Gott schön,
"Close but no cigar" - so lautet für diesmal der übliche Kommentar aus Deuchelried zur leider ersten Heimniederlage gegen Spitzenreiter Mössingen am Wochenende. Beim 7:9 durften wir also erstmals in dieser Runde bei einer knappen Entscheidung dem Gegner gratulieren. Sehr schade, denn unsere Leistung war einwandfrei und ein Punktgewinn hätte deshalb umso süßer geschmeckt.
Vor tollem Publikum inklusive dem Wangener OB Michael Lang wogte das Geschehen dreinhalb Stunden hin und her. Erst in den Doppeln dicht am 0:3 vorbeigeschrammt, dann sich nach und nach berappelt bis zur 6:4-Führung, ehe vier zu schnelle Niederlagen am Stück die Vorentscheidung zugunsten der Gäste brachten. Auch die besten Publikumsunterstützung vermochte dann das Schlußdoppel nach 0:2-Rückstand nicht mehr zu wenden.
Trotz der herausragenden Vorstellung von Daniel Frick und Philipp Widemann mit je zwei Einzelsiegen sind wir letztendlich wie schon einige Teams vor uns zum einen an der Ausgeglichenheit der Mössinger gescheitert, zum anderen an "Schranke" Michael Müller, der in Einzel und Doppel unbesiegt blieb. So unspektakulär er teilweise erscheinen mag, er weiß ganz genau was er tut und spielt sehr smart die Schwächen seiner Gegner an.
Es war sicher eine unserer besten Saisonleistungen und eines der besten Spiele, die je in der SVD-Geschichte in Deuchelried zu sehen waren. Von daher sind wir zwar mit der Leistung zufrieden, trauern aber dennoch dem einen Punkt nach - "Close but no cigar" eben.
Gruß, Galatin
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