Zitat:
Zitat von tischtennisguru
Na das nenne ich mal ein Eigentor. Habe von Mädels gesprochen und meine Süße im Gegensatz zu Dir nur erwähnt und nie angepriesen (okay, habe das Alter mal erwähnt) o.ä.. Aber wenn es Dein Ego braucht...
|
Hm, hört sich so an, als sei mein Beitrag bei Dir zu ernst rübergekommen, was wiederum zu einer ernsten Reaktion bei Dir führte.
Hast Du mal auf die Menge der von mir eingestreuten Smilies geachtet? Kleiner Tipp: In meinem Posting sind davon drei mehr als in Deinem...
Wo wir also gerade so ernst unterwegs sind, kommen wir wieder zurück zum eigentlichen Thema...Doping im klassischen Sinne kann auch im TT Anwendung finden. Selbst Muskelpräparate muss man nicht ausschließen. Wer mal zwei Stunden nahezu durchgehend Bälle gegen einen schnell eingestellten Ballroboter zurückgezogen hat weiß, dass auch Kraft benötigt wird. Beim einzelnen Schlag handelt es sich zwar hauptsächlich um Schnellkraft, doch in der Summe der Schläge ergibt sich auch eine gewisse Portion Maximalkraft.
Wenn letztere dem Spieler zu schnell ausgeht, bleibt auch nicht mehr viel Schnellkraft. Daher kann Muskelaufbau durch illegale Substanzen durchaus für einige Spieler interessant sein. Allerdings nur in einem begrenzten Rahmen, da Sehnen und Bänder (relative Verkürzung) durch einen schnellen Muskelzuwachs übermäßig beansprucht werden können, was im TT wiederum kontroproduktiv wäre.
Aber auch Präparate, die die Bildung roter Blutkörperchen anregen, sind für Spieler mit einem hohen aeroben Einsatz (anaerobe Belastung dürfte im TT kaum Anwendung finden) interessant, also für Spieler, die z.B. eine sehr intensive Beinarbeit betreiben.
Das sollte aber auch von meiner Stelle reichen. Das Thema über "Herzminutenvolumen" und weitere physische Mechanismen im Sport weiter zu vertiefen, würde hier - wie Jochen schon richtig anmerkte - sicher den Rahmen sprengen.
Gruß
Olaf