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Alt 08.03.2007, 11:36
tischtennisguru tischtennisguru ist offline
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AW: Doping

Oha, hab die Smilies tatsächlich übersehen. War wohl zu spät gestern, sorry, nehme alles zurück.

Zum eigentlichen Thema:

Eigenblutdoping oder Einnahme von Mitteln, die die Anzahl der roten Blutkörperchen erhöhen, sind wegen der seltenen Fälle, in denen man im anaeroben Bereich landet (längere Ballwechsel z.B. mit viel Gegen-TS) physisch nicht unbedingt notwendig. Andererseits kann man evtl. auch so argumentieren, dass ein besserer Sauerstoffaustausch durch höhere O2-Konzentration im Blut zu längerer besserer Konzentrationsfähigkeit für komplizierte koordinative Leistungen wie sie im Tischtennis ständig gefordert sind, führt.
Muskelaufbaupräparate halte ich für eher weniger sinnvoll, da letzlich das intermuskuläre Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen kombiniert mit Schnellkraft, Schnelligkeit, Schnellfraftausdauer und Schnelligkeitsausdauer physisch die ausschlaggebenden Faktoren für die Leistungsfähigkeit im TT sind, während sich eine größere Muskelmasse als 'träge Masse', die bewegt werden muss sehr schnell negativ auswirkt.
Letztlich wird es bestimmt ein paar Chaoten geben, die glauben, ihre Leistung im TT durch Mittelchen steigern zu können und müssen, egal ob dies tatsächlich damit möglich ist oder nicht. Die Erfahrung lehrt, dass es fast nichts gibt, das es nicht gibt.
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Geändert von tischtennisguru (08.03.2007 um 12:02 Uhr)
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