Für Balljunge, Günzelschreck & Co. ein kurzer Rückblick auf unsere Vormittagsbeschäftigung - Bezirksfinale der Kreispokalsieger:
St. Egidien war spontan nicht angetreten, damit konnten wir schonmal nicht letzter werden. Im ersten Spiel ging's gegen den Gastgeber Kirchberg. Ich punkte relativ locker 3:0, darf mich aber bekoffern lassen weil ich eine Noppe spiele. Aber das gehört dazu.

Marcel verliert gegen nen Noppenspieler, was eigentlich ein wenig außer dem Plan lag, Frank dreht ein 0:2 noch in ein souveränes 3:2. Dann Doppel, beim Ausknobeln waren wir auf mich und Marcel gekommen. Und tatsächlich spielten wir richtig gut und gewannen deshalb sogar (in ihrer Kreisliga angeblich noch ungeschlagenes Doppel). Die zweite Einzelrunde war dann nach meinem erneuten 3:0 gegen den anderen Noppi beendet. (4:1)
Weiter ging's gegen den haushohen Favoriten aus Falkenstein, die mit ihren Positionen 1-3 antraten. Wir begaben uns zu den Tischen und die Gegner mischten sich bunt dazu. Leider stimmte das so nicht ganz mit der korrekten Aufstellung überein, wie wir später feststellen durften. Jedenfalls zählte aus dieser Runde am Ende mein 3:0-Sieg gegen den 1er (aber für die zweite Einzelrunde) und Franks Niederlage gegen den 3er. Im Doppel diesmal ich und Frank mit teilweise Weltklassebällen, aber viel zu vielen Kreisklassefehlern zwischendurch.

Am Ende Niederlage in der Verlängerung des fünften Satzes. So. Zweite Einzelrunde und ich holte meine Partie aus der ersten Einzelrunde nach. Der Falkensteiner Zweier war deutlich besser und ich musste schon das ganze Reportoir an Netzrollern, Noppen-Druckschupfbällen und Vorhandzaubertopsins rausholen, um im fünften Satz einen 8:10-Rückstand in 13:11 umzudrehen.

Marcel verlor parallel dazu trotz 2:0-Führung in fünf Sätzen gegen den Einser. Dann die außerplanmäßige dritte Einzelrunde: Die anderen beiden Pfeifen verloren teilweise sang- und klanglos, zumindest Frank 0:3, Marcels Partie brachen wir bei 1:2 ab da sie nicht mehr gezählt hätte. Aus, 2:4.
Die letzte Partie dann relativ glatt 4(=6):1 für Falkenstein. Damit schickt der Bezirk Chemnitz seinen (mMn) stärksten, da ausgeglichensten, Kreispokalsieger nach Döbeln. Ärgerlich, aber nur ich in Normal- bis Topform reicht halt gegen diese Truppe nicht...