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aus der Badischen Zeitung:
Keine Lizenz in erster Instanz
DJK Offenburg optimistisch, weiter in Liga eins zu spielen
OFFENBURG/FRANKFURT (buz). Nach den Spekulationen der vergangenen Tage scheint die DJK Offenburg in ruhigeres Fahrwasser zurückzukehren. Zwar erhielt der Tischtennis-Bundesligist gestern vom Liga-Ausschuss in erster Instanz noch keine Lizenz für die neue Saison, doch dieses "Schicksal" teilt er mit vier anderen Vereinen der Eliteliga. Die Offenburger scheiterten zunächst ebenso wie die TTF Ochsenhausen, der SV Plüderhausen sowie die Neulinge TTC Karlsruhe-Neureut und TTG Weitmar-Munscheid an fehlenden Unterlagen, die nunmehr bis Monatsende nachgereicht werden müssen. Die endgültige Entscheidung fällt in der nächsten Ausschusssitzung am 17. Juni. "Wir wissen jetzt, was bei uns fehlt - das sollte keine Probleme bereiten", sagte ein spürbar erleichterter DJK-Manager Thomas Bayer gestern Abend auf BZ-Anfrage.
Für die Turbulenzen um einen möglichen Lizenzentzug hatte vor allem ein Chat des Internet-Anbieters TT-News gesorgt. Von ausstehenden Gehaltszahlungen über einen Beschwerdebrief des Spielers Jevgeni Shetinin an den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) bis hin zu einem "dicken" Loch im Etat für die nächste Runde war dort die Rede. Überdies wurde spekuliert, dass András Podpinka entgegen ursprünglicher Verlängerungsabsichten in Offenburg auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber sei. Dieses Thema hat sich definitiv erledigt: Podpinka, der gestern nicht zu erreichen war, hat den Kontrakt für die kommende Saison mittlerweile unterschrieben, wie Ehefrau Réka, gleichzeitig Geschäftsführerin der DJK-Sportmarketing, bestätigte.
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Quand le ciel est bas et lourd,
pesé comme un couvercle...
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