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AW: Oberliga 1 2006/2007
Guhe und Hoppe freuen sich auf Herausforderung beim TuS
Nächste Saison beim TuS Warstein am Brett: Sebastian Guhe (l.) und Daniel Hoppe verstärken das Regionalliga-Team. Foto: EJH
Warstein. Schneller als es dem TuS Warstein lieb war hat sich das Geheimnis um die Namen der beiden Neuzugänge für das Tischtennis-Team gelüftet: Sebastian Guhe (25) und Daniel Hoppe (29) wechseln vom Oberliga-Rivalen Schloss Holte-Sende (Platz 5) in die Wästerstadt. Sie sollen nach dem fast sicheren Regionalliga-Aufstieg in der kommenden Saison das untere Paarkreuz stellen.
"Wir freuen uns auf die höhere Klasse. Der TuS Warstein wird für uns eine ganz neue Herausforderung sein", sagt Sebastian Guhe. Der TTSV-Kapitän, der mit seinem Doppel-Partner bereits seit fünf Jahren für Schloß Holte-Sende auf Punktejagd geht, kennt zwei Spieler aus dem aktuellen Warsteiner Kader noch aus früheren Jahren.
"Marco Miersbach und Andreas Nübel waren zu meiner Zeit auch beim TuS Bardüttingdorf. Beide spielten damals in der ersten Mannschaft und ich noch in der Reserve", erinnert sich Sebsatian Guhe.
Zumindest mit Nübel wird der 26 Jahre alte kaufmännische Angestellte aber nicht mehr zusammen spielen können. Er verlässt den TuS Warstein bekanntlich aus beruflichen Gründen. Marco Miersbach wird voraussichtlich eine Saison dranhängen, was Guhe sehr freuen würde.
Die bisherige Einzelbilanz der beiden TuS-Neuzugänge in der Rückrunde sieht durchschnittlich positiv aus. Sebastian Guhe verzeichnet momentan in der Rückrunde ein Einzelergebnis von 9:5 und Daniel Hoppe ein 8:1. Die Doppelbilanz der beiden Ostwestfalen liegt drezeit bei 9:4.
Beide wissen jedoch um die Schwierigkeit in der kommenden Saison mit ihrem künftigen Club.
"Die Regionalliga ist ein ganz anderes Kaliber. Das Tischtennis gewinnt dort noch mehr an Professionalität und man wird deutlich mehr gefordert", sagt Guhe.
Da beide Verstärkungen aus dem Raum Bielefeld stammen, müssen sie für die Teilnahme an den wöchentlichen Trainingseinheiten in der Warsteiner Bergenthalhalle eine fast 90 Kilometer lange Strecke mit dem Auto zurücklegen. "Das ist aber kein Problem", erklärt Sebastian Guhe.
Beide werden eine Fahrgemeinschaft bilden, der sich noch ein dritter Spieler anschließen könnte, den beide gut kennen. Er soll Warsteins neue Nummer eins werden.
15.03.2007 Von Georg Giannakis
Wer soll denn gemeint sein mit der neuen Nummer 1?
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