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Alt 18.03.2007, 14:12
Rudi Endres Rudi Endres ist offline
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AW: Schluss mit Regeländerungen! Sind wir Spieler wirklich machtlos?

Zitat:
Zitat von Pepino Beitrag anzeigen
Was würde gegen Test-Turniere (z.B. in der spielfreien Zeit) sprechen, bei denen die Teilnehmer ihre Erfahrungen anschließend dokumentieren würden?
Das gab es schon. Es zeigte sich, dass die Spieler sich nicht umstellen konnten/wollten. Sie behielten ihre gewohnte Technik und Taktik bei, obwohl diese unter den neuen Umständen eher nachteilig war. Einzelne Testturniere haben ohnehin keine Aussagekraft. Es müsste eine gut dotierte langfristig angelegte Turnierserie sein, um die möglichen Folgen für Akteure und Zuschauer abschätzen zu können. Welcher Profi riskiert eine Umstellung, wenn er dabei nichts verdienen kann? Außerdem bräuchte man neutrale Beobachter, denn die teilnehmenden Spieler sind befangen. Sie werden sich bewusst oder unbewusst am eigenen Vorteil orientieren und entsprechend urteilen. Es gibt sicherlich weitere Einwände.
Theoretische Überlegungen führen uns nicht weiter, denn es gibt zu viele Einflussfaktoren. Mit Logik kommt man nicht weit. Schaut euch mal die früheren Beiträge zum 40 mm Ball und zur Verkürzung der Sätze an. Zum Beispiel ließen "Wissenschaftliche" Untersuchungen Vorteile für Abwehrer erwarten. Das Gegenteil war der Fall.
Bleibt also nur, in einer gesamten Region mehrere Jahre nach den neuen Regeln zu spielen und die Ergebnisse auszuwerten. Dann hätten alle Spieler die gleichen Vor- und Nachteile. So macht(e) man es beim Fußball. Den Profis kann man dies natürlich nicht zumuten. Da aber das Profitischtennis das Image bestimmt, wären die Ergebnisse aus dem Amateurlager nur begrenzt aussagekräftig.
Die Sache ist vertrackt.
Der ITTF wird vermutlich nichts anderes übrig bleiben, als Reformen zu riskieren und sie notfalls rückgängig zu machen. Allerdings muss man 5 - 6 Jahre ansetzen. So lange dauert es mindestens, bis Trainer und Spieler die neuen Möglichkeiten optimal nutzen.
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Schwätzer“ sind laut, solange es leicht ist – und leise, wenn es ernst wird.
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