Es ist sicher müßig, sich darüber Gedanken zu machen, ob Frank Müller nun manchmal reagiert wie ein kleines Kind oder ob er ganz im Gegenteil ein extrem leidenschaftlicher Kämpfer gegen Unrecht ist, welches ihm widerfährt, denn alle in den letzten Jahren kolportierten Geschichten lassen sich je nach Standpunkt so oder so deuten.
Zweifelsohne polarisiert der Mann, was die Interpretation für Unbeteiligte noch schwieriger macht, da die Meinungen in ihrer Subjektivität noch eingefärbter sind als sonst ohnehin schon.
Aber ich hätte schon eher Verständnis und vielleicht auch Sympathie für den halbwegs spontanen Stinkefinger als emotionale Reaktion als für die neulich vom Vorstand in Fulda durchgeführte geplante Aktion, so sie sich denn so ereignet hat.
Sicher scheint nun noch zu sein, daß man für die Aussöhnung zwischen Fulda und Würzburg den Friedensnobelpreis bekommen könnte. Und man fragt sich, warum es im Nahen Osten bei drei Schritten vorwärts bald wieder vier zurück gibt.