Ohne mich als "Moralapostel" oder ähnliches abstempeln lassen zu wollen, sind die Regeln doch ganz eindeutig:
Zitat:
aus: 5.2 Fehlverhalten
Spieler und Betreuer oder andere Berater sollen alle Unsitten und Verhaltensformen unterlassen, die den Gegner in unfairer Weise beeinflussen,
die Zuschauer beleidigen oder den Tischtennissport in Misskredit bringen könnten.
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Es ist vollkommen belanglos, ob Müller durch andere provoziert wurde oder nicht, sollte es den/die Stinkefinger gegeben haben, ist eine Strafe fällig. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, auf seine Art und Weise auf sowas zu reagieren, allerdings muss er dann auch die Konsequenzen daraus akzeptieren können. Das Kindergartenniveau hier ("aber die Fuldaer haben doch angefangen...") ist umso weniger angebracht. Woanders (z.B. Fußball) spielt das auch keine Rolle, Spieler und/oder Verantwortliche haben nunmal Vorbildfunktion.
Und die Frage, ob solche Aktionen den Sport Tischtennis populärer machen, sollte wohl jeder mit einem klaren "Nein!" beantworten können...