Mal die Unterschiede der Obergummis vernachlässigend, also gleiches Obergummi

, und mich nur auf Japanschwämme beziehend, ist der Magnus-Effekt das Resultat aus Spin und Tempo.
Die unterschiedliche Katapultwirkung verschiedener Schwämme jetzt auch noch vernachlässigend, ändert sich durch die Härte/Weiche des Schwammes vor allem die Ballkontaktzeit.
Weicher Schwamm: längere Ballkontaktzeit, geringeres Tempo
Vorteile: mächtiger Spin, starker Magnuseffekt, bei langsameren Bällen lässt sich der Ball führen
Nachteile: nimmt gegnerischen Effet stark an und muß entsprechend korrigiert werden.
Harter Schwamm: Kürzere Ballkontaktzeit, höheres Tempo
Vorteile: hohes Tempo, geringere Empfindlichkeit gegenüber unterschiedlichem Effet.
Nachteile: weniger Spin, in Verbindung mit dem höheren Tempo deutlich geringerer Magnus-Effekt.
Inzwischen spiele ich mit meinem VH-Belag aus der Speedy Spin Familie wieder nahezu die identischen Bälle wie mit dem 38er Ball. Der Schwamm hat nun eine Härte von 43° (statt 45°) und eine Dicke von 2.0 mm (statt 1,5 mm).
Das Spiel ist natürlich das gleiche geblieben: tischnahe Block/Konter, schnelle Spins (sind die sichersten

, variabel geht aber auch), Schüsse (, Schnittaufschläge

).
Gruß, Spinshot