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@Tony_Iommi
Auszug aus wikipedia:
Im Juni 2004 stimmte die Kultusministerkonferenz dem vierten Bericht der Zwischenstaatlichen Kommission für Deutsche Rechtschreibung sowie dem ergänzenden Bericht vom 18. Mai 2004 zu. Erneut kam es auch zu einer weiteren Rechtschreibreformierung. Die jetzt vorgeschlagenen Schreibweisen umfassen zum Beispiel „seit Längerem“ (neben: „seit längerem“), „leidtun“ (neben: „Leid tun“), „die Meisten“ (neben: „die meisten“); sie machten die bisherigen reformierten Schreibweisen, die 1998 in Kraft getreten waren, nicht falsch, sondern waren gleichberechtigt gültig. Zudem bekräftigten die Kultusminister, dass der Übergangszeitraum am 1. August 2005 - übrigens dem 94. Todestag Konrad Dudens - enden solle.
Rat für deutsche Rechtschreibung (2004 bis heute) [Bearbeiten]Außerdem entschieden die Kultusminister im Juni 2004, einen Rat für deutsche Rechtschreibung einzurichten, der an die Stelle der Zwischenstaatlichen Kommission trat. Der Beschluss erfolgte einstimmig und kann auch nur einstimmig geändert werden.
Dieser Rat für Deutsche Rechtschreibung nahm am 17. Dezember 2004 seine Arbeit auf und sollte sich zunächst um die besonders umstrittenen Themen der Rechtschreibreform, wie z. B. der Zusammen- und Getrenntschreibung sowie der Eindeutschung von Fremdwörtern („Ketschup“, „Portmonee“) kümmern. Doch wurde gleich anfangs klargestellt, dass dieser Rat keine Rückkehr zur alten Rechtschreibung beschließen darf.
Am 27. Februar 2006 überreichte der Rat für Deutsche Rechtschreibung der Kultusministerkonferenz eine Reihe weiterer Empfehlungen für Änderungen. Sie betrafen vor allem reformierte Groß- und Klein- sowie Zusammen- und Getrenntschreibungen. So sollten Eigennamen wie „der Runde Tisch“ nun wieder großgeschrieben und Wörter wie „eislaufen“ wieder zusammengeschrieben werden. Zudem gab es eine Liste von Einzelentscheidungen, wie bei „es tut mir leid“. Weitere Änderungen betrafen das Trennen am Zeilenende. So sollten sinnentstellende reformierte Trennungen, wie „Urin-stinkt“ und Trennungen einzelner Buchstaben wie bei „E-sel“ nicht mehr zulässig sein. Die Neuerungen, die zum großen Teil eine Rückkehr zur traditionellen Rechtschreibung bedeuteten, traten mit dem neuen Schuljahr in Kraft, wobei die voherigen, reformierten Schreibweisen erst nach einer Übergangsfrist von einem Jahr als Fehler bemängelt werden sollten.
Die Kultusministerkonferenz stimmte am 2. März 2006 den Vorschlägen des Rates zu, so dass die erneut reformierte Rechtschreibreform bundesweit am 1. August 2006 in Kraft getreten ist.
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