Gestern Abend erlitt Ma Lin waehrend sein letztes Spiel des Tages gegen Lei Zhenhua einen leichten Schwaechenanfall. Er fuelte sich schwindelig und sah Schwarz, spielte das Spiel aber trotzdem zu Ende - natuerlich verlor er sehr schnell, obwohl er zum Spielbeginn gefuehrt hatte.
Bekanntlich ist Ma Lin nicht mehr der juengste, und seine Spielweise ist zudem besoners konditionsberaubend. Weil der Turnierplan zeitlich so intensiv war, hatte Ma Lin all seine Pausenzeit zum Schlafen genutzt und hatte nicht genug gegessen. Dadurch war sein Blutzucker zu niedrig, was den Schwaechenanfall ausloeste.
Die Morale der Geschichte: In China muss selbst ein Weltranglisten-Erste mannschaftsintern buchstaeblich bis zum Umfallen kaempfen, um ueberhaupt fuer die WM nominiert zu werden.