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Alt 30.03.2007, 12:27
mithardemb mithardemb ist offline
Schlautuer
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AW: Die EM auf Eurosport

Zitat:
Zitat von Rudi Endres Beitrag anzeigen
.... Für entscheidender halte ich die kurzen Ballwechsel. Erschwerend kommt hinzu, dass der Laie sie nicht verstehen kann. Es ist für Außenstehende ein großer Unterschied zwischen einem kurzen Ballwechsel beim Tischtennis und einem kurzen Ballwechsel beim Tennis. Bei Letzterem erkennt man den athletischen Einsatz, beim TT einen scheinbar leichten Fehler. Erfolge können vorübergehend einen Aufschwung bewirken, der aber meist nicht lange anhält. Seit es z.B. im Tennis keine deutschen Überflieger mehr gibt, halten sich die Übertragungen der Öffentlich-Rechtlichen in Grenzen. Trotzdem, auf irgendeinem Sender findet man immer Tennis.
These: Kurze Ballwechsel sind entscheident für geringes Zuschauerinteresse.
Ein Vergleich mit den bestehende Rückschlagsportarten Tennis, Squash und Badminton macht diese These wenig glaubhaft. Ausgerechnet der Sport mit den kürzestesn Ballwechseln hat das größte Medieninteresse.

Ein Vergleich von Tennis auf verschiedenen Belägen zeigt, dass ausgerechnet das Tennis mit den kürzesten Ballwechseln (Wimbledon) die größte Attraktivität hat.

These: Der Laie kann die kurzen Ballwechsel nicht verstehen.
Die Anzahl der Menschen die schon mal einen in ihrem Leben einen TT Schläger in der Hand hatten ist immens groß. Größer als bei vielen anderen Mediensportarten (z.B. Skispringen, Formel 1). Das Wissen über die Schwierigkeiten der Sportart ist also im TT sehr viel verbreiteter.

These: Leichte Fehler sind beim Tennis "athletischer" als beim Tischtennis.
Ein leichter Fehler ist sicher kein Fehler der aufgrund eines schnell geschlagenen Ball des Gegners zustande kam. Auch ein Laie begreift, dass ein Ball den er kaum noch erkennen kann schwer zu returnieren ist.

"Leichte Fehler" sind demnach beim TT Fehler bei Aufschlagannahmen, Fehler im Kurz-kurz-Spiel und verschlagene Bälle in aussichtsreichen Positionen. Beim verlangsamen des Spiels werden die verschlagenen Bälle prozentual zunehmen. Der Anteil der schwer-returnierbaren Gewinnschläge nimmt dann ja schließlich ab. Beim Tennis kann man den Zusammenhang aufgrund der verschiedenen Untergrundbeläge gut beobachten. Die Fehler beim kurz-kurz und der Aufschlagsannahmen sind nicht tempobedingt, sondern werden durch den Effet und die Griffigkeit des eigenen Schlägers bedingt. Demzufolge müsste man eher griffige anstatt schneller Beläge verbieten.

These: "Erfolge können vorübergehend einen Aufschwung bewirken, der aber meist nicht lange anhält."

Das ist sicherlich richtig. Allerindgs wären wohl die meisten der Verantwortlichen mit dem 10-Jahres "Zwischenhoch" vergleichbar dem Tennis erst mal zufrieden.
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