Zitat:
Zitat von Rudi Endres
Die Vergabe der großen TT-Events an TT-Entwicklungsländer hat einen sportpolitischen Hintergrund. Man benötigt für diverse Vorhaben Mehrheiten. Außerdem will man den TT-Sport in diesen Ländern fördern. Unterm Strich schadet man dem Tischtennissport.
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Nehmen wir einmal an, die Probleme lägen in erster Linie an der schlechten Präsentation. Was sollen ITTF, ETTU und DTTB machen? Der Einfluss auf die Sender ist begrenzt. Der Vertrag mit der ARD ist ein Witz. Wir sind von der Gnade der ARD-Gewaltigen abhängig. Absprachen wurden in der Vergangenheit nicht eingehalten. Hoffentlich scheidet Timo Boll nicht aus, sonst wird´s wieder nichts mit einer Übertragung. Man hätte besser einen Vetrag mit einem kleinen Spartensender abgeschlossen, der garantierte Übertragungszeiten vorsieht.
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Dart, Poker und dergleichen werden von den Sendern beworben, weil sie auf Anhieb deutlich höhere Einschaltquoten erreichten, als Tischtennis. Das ist die traurige Wahrheit. Die beste Verpackung nutzt auf Dauer nichts, wenn das Produkt nicht angenommen wird.
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Was man machen kann ?
1. Einen kleinen Sender suchen, der den Sport puscht (siehe Snooker - schaue ich übrigens sehr gerne
Aber was heißt "Puschen" in diesem Zusammenhang ?
2. Gute Berichterstattung von Reportern, die sich mit unserem Sport auskennen und trotzdem keine Schnachnasen sind, also durchaus ein Bewußtsein dafür haben, das Hintergründe und "Anekdoten" publikumswirksam verwertet werden können, ohne sich gleich auf Big-Brassa Niwooo zu begeben. Gute Berichterstattung kann spannend, witzig und niveauvoll sein. Andere Sportarten machen uns das vor.
Kurz: Wir brauchen Profis und keine käsegesichtigen Heizölkellerfilmer.
3. Präsentation der Spieler als menschliche Wesen und nicht nur als Ranglisten-Nummern (siehe 2).
4. Werbetrailer, Werbetrailer, Werbetrailer (bei der Flut von Infos, die täglich auf uns einprasseln, muss man schon eindringlicher vorgehen, um den Köpfen hängenzubleiben).
Man muss sich halt anpassen, ohne sich anpassen zu lassen.
Heroische moralische Statements lassen uns nur noch verstaubter und uninteressanter erscheinen. Warum nicht mit dem Strom schwimmen und trotzdem seine Eigenständigkeit behalten ?