
03.04.2007, 16:31
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jetzt wieder eine Lilie
Foren-Stammgast 3000
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AW: Tour de France 2006
@Alle die noch an der Ehrlichkeit Ulrichs keinen Zweifel hatten
Zitat:
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Zitat von Michael Schwartz
Blutkonserven "zweifelsfrei" von Ullrich
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Am Dienstag erklärte der Bonner Staatsanwalt Friedrich Apostel, die bei der "Operacion Puerto" von den spanischen Behörden sichergestellten und Jan Ullrich zugeordneten Blutkonserven mit den Kennzeichnungen "Jan", "Nummer 1" oder "Rudis Sohn" stammten "zweifelsfrei" von dem ehemaligen deutschen Radsportstar.
Dies hätten die Vergleiche mit Ullrichs DNA-Probe ergeben.
Warten auf Reaktion
Apostel sagte, dies bedeute, dass Ullrich Kontakt zum spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes gehabt habe.
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Ullrichs Verteidiger Johann Schwenn sprach auf dessen Internetseite von einem angeblichen Befund und verwies auf mögliche Manipulationen:
"Die Verteidigung wird sich das Gutachten des Bundeskriminalamtes genau ansehen. Nach den Unregelmäßigkeiten im spanischen Verfahren und bei der UCI ist es gut möglich, dass der angebliche Befund die Folge von Manipulation ist."
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Ullrich hatte bis zuletzt versucht zu verhindern, dass es zum Vergleich zwischen seiner DNA-Probe und den sichergestellten Blutkonserven kommt.
Nach spanischen Medienberichten schalteten Ullrichs Anwälte sogar das spanische Verfassungsgericht ein, um die Entscheidung des Nationalen Gerichtshofs zur Überstellung der Blutbeutel nach Bonn rückgängig zu machen.
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Der 33-jährige Ullrich bestritt bisher jede Verbindung zu Dr. Eufemiano Fuentes und jede Manipulation.
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Für die Bonner Staatsanwaltschaft aber sind die Übereinstimmungen "ein wichtiges Indiz" für die grundsätzliche Aussagekraft der spanischen Dokumente.
Doch wenn das Blut der "Nummer 1" von Ullrich stammt, erhalten auch die Abrechnungen über Doping-Substanzen hohe Wahrscheinlichkeit. In den Unterlagen werden unter den gleichen Codes Wachstumshormone, Insulin und Testosteron aufgelistet.
Ein Mediziner des Landeskriminalamtes war am 26. März nach Spanien gereist, um das Ullrich zugerechnete Blut mit der DNA-Probe zu vergleichen, die der Wahl-Schweizer am 1. Februar bei der Polizei in Konstanz abgegeben hatte. Der Vergleich erbrachte "in mehreren Fällen" laut Apostel ein identisches Ergebnis.
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