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Alt 17.06.2002, 08:35
DerMitDemBallTanzt DerMitDemBallTanzt ist offline
... aber nur manchmal
Foren-Stammgast 1000
 
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DerMitDemBallTanzt ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Zitat:
Original geschrieben von aleol
Im übrigen muß man nur mal die Statements vieler Gegner der neuen Aufschlagregel hier im Forum durchlesen, dann könnte man schon zu dem Schluß kommen, daß tatsächlich extrem viele Spiele duch direkte Aufschlagpunkte entschieden werden.
...
Allerdings erscheint mir die neue Regel durchaus sinnvoll.
...
Das ist es ja, was in meinen Augen der Reiz von Rückschlagsporarten ist: jeder Spieler versucht so zu spielen, daß der Gegner sich mit dem folgenden Schlag keinen Vorteil erspielen kann, der widerrum hat mit seinem vorherigen Schlag genau das zu verhindern versucht.
Im Prinzip wie Schach, nur daß hier auch noch die physichen und technischen Stärken der Spieler zum Tragen kommen. Der Aufschlag sollte dabei eigentlich nur die Eröffnung desBallwechsels sein, nicht aber das entscheidende Element.
Ich gebe Dir in allen Punkten recht.

Natürlich denkt jeder erst mal an seinen eigenen Vorteil, daran ist ja auch nichts Verwerfliches. Aber wer schon mal an Aufschlägen verzweifelt ist, die er zwar rein technisch gesehen gut zurückbringen könnte, aber wegen Verdeckens einfach nicht sieht, wird die Regeländerung richtig finden. Wenn der Aufschlag eine zu große Bedeutung hat, leidet das Spiel insgesamt.

Siehe übrigens auch im Tennis. Was soll das für ein Spiel sein, wenn Ivanisevic und Konsorten dem Gegner die Asse um die Ohren hauen? Das will doch kein Zuschauer auf dem Tennisplatz sehen (der Gegner sowieso nicht).

P.S.: Hier zeigt sich mal wieder, daß Verfechter der 21 nicht zwingend sture Reformgegner sein müssen - falls das jemand gedacht haben sollte.
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