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Alt 18.06.2002, 10:02
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Talking Leichte Modifizierung der neuen Aufschlagregel

Frankfurt. Der Weltverband ITTF hat die neue Aufschlagregel
am Wochenende leicht modifiziert. Bei der Vorschrift über den
Beginn des Aufschlags wurde das Wort "flachen" vor dem
"geöffneten Handteller" gestrichen. Zudem ist die Anmerkung
zu 2.6.4 aus dem Regeltext gestrichen worden. Dort war die
Absicht der neuen Aufschlagregel erläutert worden: "Absicht
dieser Regel ist es, dass der Rückschläger den Ball während
des gesamten Aufschlagvorganges sehen kann. Der
aufschlagende Spieler bzw. das aufschlagende Paar dürfen
nichts tun, was den Rückschläger daran hindern könnte, den
Ball von dem Zeitpunkt, an dem er die Hand des Aufschlägers
verlässt, sowie die Seite des Schlägers zu sehen, mit der er
den Ball schlägt."
Der neue Text lautet nun:
2.6 Vorschriftsmäßiger Aufschlag
2.6.1 Der Aufschlag beginnt damit, dass der Ball frei auf dem
geöffneten Handteller der ruhig gehaltenen freien Hand des
Aufschlägers liegt.
2.6.2 Der Aufschläger wirft dann den Ball, ohne ihm dabei einen
Effet zu versetzen, nahezu senkrecht so hoch, dass er nach
Verlassen des Handtellers der freien Hand mindestens 16 cm
aufsteigt und dann herabfällt, ohne etwas zu berühren, bevor er
geschlagen wird.
2.6.3 Wenn der Ball herabfällt, muss der Aufschläger ihn so
schlagen, dass er zunächst sein eigenes Spielfeld berührt und
dann über die Netzgarnitur oder um sie herum direkt in das
Spielfeld des Rückschlägers springt oder es berührt. Im Doppel
muss der Ball zuerst die rechte Spielfeldhälfte des Aufschlägers
und dann die des Rückschlägers berühren.
2.6.4 .Der Ball muss sich vom Beginn des Aufschlags bis er geschlagen wird oberhalb der Ebene der Spielfläche und hinter der Grundlinie des Aufschlägers befinden und darf
durch keinen Körper- oder Kleidungsteil des Aufschlägers
oder seines Doppelpartners für den Rückschläger verdeckt
werden.
2.6.5 Es liegt in der Verantwortlichkeit des Spielers, so
aufzuschlagen, dass der Schiedsrichter oder der
Schiedsrichter-Assistent sehen kann, ob der Aufschlag in allen
Punkten der Aufschlagregel entspricht.
2.6.5.1 Falls kein Schiedsrichter-Assistent eingesetzt wurde
und der Schiedsrichter Zweifel an der Zulässigkeit eines
Aufschlages hat, kann er beim ersten Vorkommnis dieser Art in
einem Spiel den Aufschläger verwarnen, ohne dies als Fehler
zu werten.
2.6.5.2 Wenn später im selben Spiel aus dem gleichen oder
irgendeinem anderen Grund erneut Zweifel an der Zulässigkeit
des Aufschlags dieses Spielers oder seines Doppelpartners
bestehen, erhält der Rückschläger den Punkt.
2.6.5.3 Verstößt der Aufschläger jedoch eindeutig gegen die
Bestimmungen über einen vorschriftsmäßigen Aufschlag, so
wird nicht verwarnt, sondern der Rückschläger erhält den
Punkt.
2.6.6 In Ausnahmefällen kann der Schiedsrichter die
Bestimmungen der Aufschlagsregel lockern, wenn er überzeugt
ist, dass ein Spieler sie wegen einer Körperbehinderung nicht
einhalten kann
__________________
Berufener am Institut für vergleichende Irrelevanz

You will find at least two things in life in almost every situation:

"Reasons" and "Results".
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