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AW: ungewöhnliches taktisches Mittel - gut oder schlecht?
Ich würde die Sache auch unter dem "betriebswirtschaftlichen" Gesichtspunkt:
Aufwand - Nutzen sehen.
Um auch nur ein paar Bälle sicher mit einer anderen Schlägerhaltung zu beherrschen, muß man erhebliche Trainingszeit investieren. Um das dann erfolgreich im Spiel einsetzen zu können, muß man dann noch ein recht großes Schlagrepertoir zur Verfügung haben, da man nie sicher sein kann ob der Gegner US oder Topspin und VH oder Rh und kurz oder lang spielt. Das hieße, man müßte über längere Zeit parallel zu seinem normalen Training mindestens die gleiche Zeit investieren, um sicher von der durchaus erstrebenswerten Variabilität zu profitieren. Diese Zeit würde aber in zusätzliches Training zur Verbesserung der eigentlichen Fähigkeiten sicher besser investiert sein.
Bei uns hat ein zugegebenermaßen nicht allzu starker Spieler (allerdings KL unten hoch positiv) nach der Umstellung auf Penholder schlechter gespielt und auch nach "Rückumstellung" auf Shake-hand noch nicht sein altes Niveau erreicht.
Gruß von einem erfahrenen Trainer
Michael
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