Einzelnen Beitrag anzeigen
  #17  
Alt 30.04.2007, 17:55
mithardemb mithardemb ist gerade online
Schlautuer
Foren-Urgestein - Master of discussion ****
 
Registriert seit: 24.02.2003
Beiträge: 13.882
mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)
AW: Block oder Gegentop gegen weichen Top mit viel Spin ?

Zitat:
Zitat von tomji Beitrag anzeigen
Steigende Phase begreifst Du schon richtig, die Phase in der der Ball, nach dem Aufkommen auf der eigenen Tischhälfte, steigt bevor er den höchsten Punkt erreicht und sich wieder senkt.
Vielen Dank für die Blumen.

Zitat:
Zitat von tomji Beitrag anzeigen
Den Seitenschnitt-Block, kannst Du Dir wirklich wie einen Unterschnittball vorstellen, weil sich das Handgelenk, bei einen Qualitativ Hochwertigen Block genauso bewegt, nur versuchst Du nicht unter den Ball zu kommen, sondern hältst Du den Schläger wie sonst auch beim Block und trifft auch den Ball von vorne, es ist nicht so, das Du jetzt versuchst sollst den Ball an irgendeiner Seite zu spielen. Nur Deine eigene Bewegung geht jetzt nicht gerade auf den Ball zu, sondern beschreibt eine seitliche Bewegung, die auch leicht auf den Ball zu, oder auch weg gehen kann, während der Ball auf Dich zukommt.
Also wenn ich mir das jetzt mal vorstelle. Da kommt ein hoher langer Ball als Topspin auf meinen Aufschlag mit viel Effet an und ich kann ihn erst in der fallenden Phase spielen. Der Ball wird wenig Seitschnitt haben den ich neutralisieren könnte (es sei denn ich mache Einwürde als Aufschläge).

Da der Ball (hoch und lang und schon in der fallenden Phase!) sich bereits mindestens 1 Meter hinter der Platte befindent und wenig Geschwindigkeit hat, ist mein Block sehr lange unterweg. Der Blockball beschreibt eine hohe Flugkurve (weil ich ihn ja nicht mehr drücken kann) und hat wenig Unterschnitt. Ich zweifele jetzt schon, dass das eine gute Alternative für einen Spieler ist, der über eine starke Vorhand verfügt.



[QUOTE=tomji;882481]
Das gleiche Prinzip sieht man auch oft bei der Aufschlagannahme und beim Endschlag von intelligenten Spielern (alle Profis -> hohe Trainingsbedingte Erfahrung und gute Trainer).
[QUOTE]
Aufschlagsannahme und Reaktion auf hohen Topspin sind doch sehr unterschiedliche Dinge. Beim Endschlag setzen die meißten Profis doch eher auf Kraft und Plazierung als auf einen Seitenschnitt. Viele Spieler nehmen bei langen Bällen eh lieber den Topspin als den Schuß (natürlich abhängig von der Flugbahn des ankommenden Balles).

Zitat:
Wenn der Aufschläger einen Seitenschnitt-Aufschlag gemacht hat, gibt es viele Spieler die den Ball lieber schupfen, als versuchen den Ball mit der richtigen Schlägerstellung zu Kontern, oder abtropfen zu lassen, weil sie gemerkt haben, das es oft einfacher ist, den je schneller die Bewegung aus dem Handgelenk dabei, desto weniger interessiert mich der ankommende Spin, während man beim Konter aufeine exakte Einstellung des Schlägerwinkels angewiesen ist.
Der springende Punkt besonders beim kurzen Aufschlag ist der ungünstige Winkel für einen Konter (oder eher Flip). Neben der hohen Fehlerquote ist die Gefahr, daß der Gegner den Ball offensiv zurückspielen kann sehr hoch. Aber auch das ist natürlich eine gänzlich andere Spielsituation.

Zitat:
Oft liest man hier im Forum, das ein Seitenschnitt-Topspin am Tisch keinen Sinn macht, weil der Ball auf die kurze Distanz keine großartige und unangenehme Kurve machen kann, dies ist schlich weg zu einfach gedacht, den die Kurve ist nicht halb so unangenehm, wie unter extrem hohen Zeitdruck auch noch den richtigen Winkel für einen Seitenschnitt-Topspin zu finden, den eine Automatisierung ist sehr schwierig, weil ein Endschlag an sich schon nicht allzu häufig vorkommt und doch sehr häufig kleine Punkte entscheiden.
Ich habe den Eindruck, daß Spieler die sehr häufig den Sidespin einsetzen, den Topspin fast ausschließlich diagonal spielen. Für höhere Spielklassen gilt das natürlich nicht.
Mit Zitat antworten