Zitat:
Zitat von Ensdorfer
zu 1)
Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine neue Mannschaft anmeldet, die mit Bezirksligaspielern gespickt ist, ohne dass es hier nicht mit rechten Dingen (Geld....etc....) zugegangen ist?
Wenn sich eine neue Mannschaft anmeldet, die gleich eine solche Spielstärke besitzt, dann stimmt doch was nicht.
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Man sollte nicht gleich einen Generalverdacht aussprechen. In den untersten Klassen fließt beim Tischtennis erfahrungsgemäß wenig Geld. Vereinsneugründungen kommen z.B. dann zusammen, wenn Tischtennisspieler aus anderen Vereinen umziehen und es keine örtliche Möglichkeit gibt dem Hobby nachzugehen.
Zitat:
Zitat von Ensdorfer
Auch wenn der Vergleich mit anderen Sportarten wie Fussball....hinken sollte.....
Man stelle sich vor, der einst existierende Fussballverein DJK Fraulautern (lang ist's her) wagt einen Neuanlauf.
Da mit Sicherheit kaum genug Spieler höherer Klassen von alleine zur DJK wechseln, wird eingekauft.
Und es soll fair sein, eine solche Mannschaft gleich nach oben zu setzen?
Aus welchem Grund sollten 4 oder 6 Bezirksligaspieler freiwillig in die 3. KK wechseln?
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Du schreibst es ja selber. Fußball kann man in dieser Hinsicht nicht mit TT vergleichen. Wieviele TT Spieler in der Kreisklasse D kennst du die Geld dafür bekommen?
Zitat:
Zitat von Ensdorfer
zu 2)
Heute ist es doch so, dass schon Jugendspieler in aktiven Mannschaften spielen.
Wenn eben diese Jugendspieler ihr grosses Potential erkennen lassen, kann man sie auch schon als Jugendspieler in die Aktiven-Mannschaften reinholen.
Sie können sich dann an den "höheren" Druck gewöhnen und schon in der Jugendzeit mit den Aktiven aufsteigen.
Wenn sie dann endlich selbst aktiv sind und wirklich die Stärke haben, die man ihnen prognostiziert hat, werden sie mit ihrer Herren-Mannschaft schon recht weit oben spielen.
Es gibt doch heute auch schon sehr gute Schüler- und Jugendspieler, die in Bezirksligen.....und sogar viel höher spielen.
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... nur spielen eben nicht alle aktiven Mannschaften in der Bezirksliga. Hast du dir die Seite von Wolframs-Eschenbach mal angesehen? Das ist genau einer dieser seltenen Fälle.
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Zitat von Ensdorfer
Die beiden Argumente kann ich also so nicht akzeptieren (subjektiv betrachtet).
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Es wäre in einem Diskussionsforum auch langweilig wenn wir alle der gleichen Meinung wären.
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Zitat von Ensdorfer
Davon abgesehen wandern gute Jugendspieler auch ab, wenn sie in einem Verein spielen, der recht weit oben steht.....
Es ist doch seit jeher ein Bäumchen wechsel Dich spiel.....
Was mir, und das betone ich immer wieder, am wichtigsten erscheint, ist aber, dass es nicht nur einen Verein / Mannschaft gibt, die sich die Spieler zusammenkaufen und dann per Antrag hochwollen!
Das ist einfach grob unsportlich!!!
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Wie ich ja bereits geschrieben habe sollte das nicht der Normalfall sondern die seltene Ausnahme sein. Es gibt wie schon mehrfach gesagt konkrete Fälle wo ich die Höherstufung nachvollziehen kann. Denen sollte man auch nicht gleich die Keule der "groben Unsportlichkeit" um die Ohren schlagen. Das fände ich dann grob unsportlich.
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Zitat von Ensdorfer
Wie Rudi schon schreibt.....
Was die Bundesliga angeht, so ist das eine andere Geschichte.
Hier herrscht jedoch auch ein ganz anderes Spielniveau, Einstufungen werden sicher nicht erkauft.
Im Amateurbereich gibt es Vereine, die sich den Erfolg erkaufen, das ist offensichtlich.
Solche Fälle sind zu verbieten!
Zur Jugendförderung kann und sollte es Sonderregelungen geben, die eindeutig beschrieben werden müssen.
Einige Verbände machen mit guten Lösungen vor, wie es geht.
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Ich bin dafür diese Sonderregelungen auch für den Leistungssport anzuwenden. Härtefälle sind aus meiner Sicht eher was für den schwächeren Leistungsbereich.