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AW: Freilassung der RAF-Terroristen
Generell finde ich es verkehrt, wenn unschuldige -sich an die Gesetze haltenden Menschen- als Versuchskaninchen für Mörder und vor allem Sexualstraftäter herhalten müssen. (Motto: wenn der rückfällig wird, dann hat der- oder diejenige halt Pech gehabt.)
Meine Meinung war früher übrigens vollkommen anders, aber die extrem hohe Rückfallquote und persönliche Erfahrungen haben mich eines besseren belehrt.
Wer sich außerhalb der Gesellschaft stellt (Sexualstraftäter, Mörder, Entführer, Erpresser, Räuber und andere), der muss damit rechnen "weggesprerrt" zu werden - zu Recht, wie ich es heute formuliere !
Im Einzelfall mag eine Begnadigung in Erwägung gezogen werden.
Immer jedoch ist der Normalbürger das Versuchskaninchen - und keiner hilft ihr/ihm, wenn der Straftäter dann rückfällig wird !
In solchen "Rückfällen" sollte sogar aus meiner Sicht eine Strafe für denjenigen drohen, der eine vorzeitige Freilassung befürwortet hat.
Da würden sich einige Damen und Herren ein wenig penibler verhalten und nicht "en gros" vorzeitigen Straferlass geben, weil es gerade "sozial" ist.
"Sozial" ist m.E., wenn die Nicht-Straftäter sich sicher fühlen können vor solchen asozialen Leuten.
Und dies gilt vor allem für gnadenlose Erpresser, Bankräuber, Entführer und Mörder. Dazu gehören alle RAF-Mitglieder.
Ein kleiner Nachtrag:
Die ursprünglichen Ziele des Umfeldes waren zumindest verständlich, da haben sogar andere für gekämpft, aber eben nicht mit solchen unmenschlichen Methoden!
Das hat diese Gruppe disqualifiziert.
Geändert von Nosti49 (16.05.2007 um 08:17 Uhr)
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