Zitat:
Zitat von Nosti49
Generell finde ich es verkehrt, wenn unschuldige -sich an die Gesetze haltenden Menschen- als Versuchskaninchen für Mörder und vor allem Sexualstraftäter herhalten müssen. (Motto: wenn der rückfällig wird, dann hat der- oder diejenige halt Pech gehabt.)
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"Sozial" ist m.E., wenn die Nicht-Straftäter sich sicher fühlen können vor solchen asozialen Leuten.
Und dies gilt vor allem für gnadenlose Erpresser, Bankräuber, Entführer und Mörder. Dazu gehören alle RAF-Mitglieder.
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Dein erster Satz ist durchaus richtig, gerade bei Triebtätern wird viel zu leichtfertig mit der Gefahr, die von diesen Menschen ausgeht, umgegangen.
Auch ich bin der meinung, daß Gutachten über solche Täter eine Mitverantwortung des Austellers nach sich ziehen sollten.
Das hat aber mit der RAF überhaupt nichts zu tun.
Hier hatte Otto-Normalbürger nicht das geringste zu befürchten. Denen ging es nur um ganz bestimmte Repräsentanten des Staates, die sie sich auch nicht zufällig ausgewählt hatten.
Aus diesem Grund ändert eine Freilassung das Sicherheitsgefühl nur bei denen, die als potentielle Opfer in Frage kommen und bei denen, die nichts kapieren und der Panikmache mancher Politiker und Medienvertreter aufsitzen.