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Alt 16.05.2007, 13:04
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AW: Operation erfolgreich, Patient tot ?

Zitat:
Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
Willst du es denn einfach nicht verstehen ?
Es geht nicht um deine subjektive Einstellung, ob du mit einer gegnerischen Spielweise zurechtkommst oder nicht, sondern um die Betonung und Akzentuierung von Kampf und Athletik, also grundlegender "sportlicher" Argumente. Die seit jahren währende Materialschlacht hat uns in eine Sackgasse geführt, wie wir unschwer an schwindenden Mitgliederzahlen, stetig abnehmendem Zuschauerinteresse und damit zwangsläufig einhergehendem schwindenden Medieninteresse erkennen können. Ein wahrer Ignorant, der hierfür nicht wenigstens eine Teilschuld in der Entwicklung der TT-Industrie sieht. Damit wäre das Problem sicher nicht vollends gelöst, aber es wäre sicherlich ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Scheinbar habe ich mich unklar ausgedrückt.
Egal ob jemand Rl oder wie ich im Bereich KK bis Stadtliga spielt, geht es beim TT doch darum den Gegner zu besiegen.
Wenn aber gefordert wird, das Material weiter zu begrenzen, dann wird keiner zeigen können, dass es doch möglich ist dagegen zu gewinnen.

Sicher spielt das Material eine Rolle, sicher spielt auch die Technik eine Rolle, die Fitness natürlich auch.
Doch entscheidender für mich ist die positive Selbstwirkungserwartung also das Vertrauen, das ein postiv Eingestellter als Person in der Lage ist jede schwierige Situation zu meistern. Nicht immer, aber immer öfter.

Ein TT-Schüler sagte dazu mal, dass wenn Glück zur Regel wird, dies Glück dann Können wird.

Die Rolle des Materials wird übertrieben. Jeder hat doch die Möglichkeit sich das geeigneteste zu wählen.

Wie ich schon öfter gezeigt habe, ist die GLN sehr harmlos. Mit ihr kann man wenig variieren.
Hierzu ein Vergleich, zwei Männer haben gewettet, wer als erster von einem Ort zum anderen Ort kommt. Der eine wählte ein Fahrrad, der andere ein Auto.
Der mit dem Fahrrad hat das Rennen gewonnen, da er weder zur Garage gehen muste, noch im Stau stand, noch einen Parkplatz suchen musste.

Statt über das Material zu meckern, sollten wir doch unsere Jugendlichen ermuntern, an ihr eigenen Fähigkeiten zu glauben. Durch ein Verbot verbessert man keine Fähigkeiten.

Nochmal zu den Mitglierderzahlen, wenn ein Verein genügend Helfer findet, dann bekommt er auch schnell Zulauf von Jugendlichen wenn man sich nicht um sie bemüht, muss man sich auch nicht wundern, wenn sie ferbleiben. Das Material spielt da keine Rolle.
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Kann man überhaupt von "Leben" sprechen, wo kein Vergnügen ist? (Erasmus von Rotterdam)

Geändert von Hogar (16.05.2007 um 13:08 Uhr)
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